Vom Förderturm zum Zukunftsort: Land und Bund investieren 56 Millionen Euro in die „Neue Zeche Westerholt“
Ministerin Neubaur: Aus Industriegeschichte wird Zukunft – mit guten Arbeitsplätzen und neuen Chancen für die Menschen vor Ort
Von der Zeche zum nachhaltigen Wirtschaftsquartier: Auf dem Gelände der ehemaligen Bergwerksfläche Westerholt entwickeln die Städte Gelsenkirchen und Herten gemeinsam ein modernes, nachhaltiges Wirtschaftsquartier – mit attraktiven Wohn- und Wirtschaftsflächen, Veranstaltungshallen, Showrooms und Gastronomiebetrieben.
Von der Zeche zum nachhaltigen Wirtschaftsquartier: Auf dem Gelände der ehemaligen Bergwerksfläche Westerholt entwickeln die Städte Gelsenkirchen und Herten gemeinsam ein modernes, nachhaltiges Wirtschaftsquartier – mit attraktiven Wohn- und Wirtschaftsflächen, Veranstaltungshallen, Showrooms und Gastronomiebetrieben. Insgesamt 56 Millionen Euro aus dem 5-StandorteProgramm stehen in den nächsten fünf Jahren für den Umbau des neuen Wirtschaftsquartiers bereit (53 Millionen Euro Bundesmittel, 2,9 Millionen Landesmittel).
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Strukturwandel gelingt, wenn er konkret wird – für Städte, für Unternehmen und vor allem für die Menschen vor Ort. Die Neue Zeche Westerholt zeigt, wie aus industrieller Geschichte ein lebendiger Zukunftsort entstehen kann: nachhaltig, innovativ und mit guten Arbeitsplätzen. Ein wichtiger Baustein um im ganzen Land Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Genau so stellen wir uns den Wandel im Ruhrgebiet vor.“
Wirtschaftsstaatssekretärin Silke Krebs überreichte am Donnerstag, 5. Februar 2026, den Förderbescheid an Oberbürgermeisterin Andrea Henze, Bürgermeister Fred Toplak und an Vertreterinnen und Vertreter der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH sowie des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen.
Auf der knapp 27 Hektar großen Projektfläche entsteht Schritt für Schritt eine innovative und nachhaltige Wirtschaftsfläche der Zukunft, die auf Erneuerbare Energien und Innovationen setzt – sowohl bei der Revitalisierung des Grundstücks als auch bei der späteren Nutzung für die Ansiedlung von neuen Unternehmen. Touristisches Highlight dabei wird der Radweg „Allee des Wandels“. Da das Areal auf der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Herten liegt, bündeln beide Städte für die Umsetzung des Transformationsvorhabens ihre Kräfte. Parallel zum Förderprojekt arbeiten die beiden Standorte daran, die verbleibenden Flächen des Bergwerks für Wohnen, Dienstleistungen und Nahversorgung zu einem interkommunalen Hybridquartier weiter zu entwickeln. Auf dem gesamten Gelände bilden sich vielfältige und innovative Nutzungsangebote. Für die Ansiedlung von Unternehmen entstehen auf dem ehemaligen Holzlagerplatz der Zeche und entlang der Bahnlinie zwei große Gewerbequartiere.
Hintergrund:
Mit dem 5-StandorteProgramm setzt die Landesregierung die Strukturhilfen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) im Zuge der Beendigung der Steinkohleverstromung in Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und im Kreis Unna um und unterstützt sie bei der Transformation zu innovativen und nachhaltigen Regionen. Der Bund stellt hierfür bis zu 662 Millionen Euro bereit. Die Förderung wird mit Landesmitteln flankiert.
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