Schub aus Nordrhein-Westfalen für die klimaneutrale Luftfahrt von morgen

29. September 2021
Bild mit Waldweg

In Aachen sind Spitzenvertreter aus Luftfahrt und Politik zusammengekommen, um über die Zukunft der Luftfahrt zu diskutieren – und diese wird klimaneutral sein.

Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Am Mittwoch, 29. September 2021, kommen in Aachen Spitzenvertreter aus Luftfahrt und Politik zusammen, um über die Zukunft der Luftfahrt zu diskutieren – und diese wird klimaneutral sein.
 
Das Regionalforum des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI e.V.) richtet gemeinsam mit jeweils wechselnden Bundesländern sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum 15. Mal den „Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen" aus zu dem aktuellen Thema „Die Corona-Krise meistern – das ‚new normal‘ in den Blick nehmen“.
 
In diesem Jahr ist Mitveranstalter dieser bewährten Plattform für intensiven fachlichen Austausch und Vernetzung der insbesondere mittelständischen Akteure und Startups der Branche das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Und dies aus gutem Grund: Nordrhein-Westfalen ist schon heute einer der bedeutendsten Industriestandorte Deutschlands. Mit seiner hohen Dichte an Forschungs- und Industrieakteuren gestaltet Nordrhein-Westfalen aktiv das Kernziel der zivilen Luftfahrtindustrie, Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, mit.
 
Das im April 2021 vom Land Nordrhein-Westfalen gegründete Industrie- und Wissenschaftsnetzwerk AeroSpace.NRW bündelt die innovativen und technologischen Kompetenzen mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und so eine nachhaltige und zukunftsfähige Luft- und Raumfahrt „made in NRW“ zu sichern.
 
Die Veranstaltung wird bereichert durch eine Begleitausstellung mit Exponaten von führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie.
 
Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie: „Der Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen ermöglicht erstmals seit langem die direkte zwischenmenschliche Vernetzung von Unternehmen und Wissenschaft. Darüber freue ich mich sehr. Zugleich erhöhen wir so die Sichtbarkeit der Kompetenzen am Standort Nordrhein-Westfalen, die wir in die Entwicklung des zukunftsfähigen und klimafreundlichen Fliegens und innovativer neuer Anwendungen, zum Beispiel im Katastrophenschutz, einbringen. Dieser Herausforderung stellen wir uns gemeinsam mit Bund und EU, damit wir nachhaltige Lösungen für Bürgerinnen und Bürger und die Beschäftigten schnell voranbringen.“
 
Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt: „Die Luftfahrtindustrie steht vor einer großen Herausforderung. Die pandemiebedingte Talsohle ist immer noch nicht durchschritten, gleichzeitig stellen sich höchste klimapolitische Anforderungen an die Branche. Die Bundesregierung fördert hier Forschung und Entwicklung, um das hybrid-elektrische Fliegen auf der Kurzstrecke bis 2035 zum Standard zu machen. Als Zwischenschritt
investiert die Bundesregierung in nachhaltige Flugkraftstoffe. Der Luftfahrtstandort Nordrhein-Westfalen mit innovativen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den Hochschulen und einer wettbewerbsfähigen Industrie wird einen wichtigen Beitrag zum klimaneutralen Fliegen leisten.“
 
BDLI-Präsidiumsmitglied Dr. Hinrich Mählmann betont: „Das klimaneutrale Fliegen ist Zukunft, und sie hat bereits begonnen. Deutschland will dabei eine Schlüsselrolle einnehmen, um das Klima zu schützen und unseren Technologievorsprung in vielen Bereichen der Luftfahrtindustrie nicht nur zu bewahren, sondern auszubauen. Unsere Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie aus NRW leisten in diesem Prozess unverzichtbare Beiträge.“
 
Profil des Luft- und Raumfahrtstandortes Nordrhein-Westfalen
Mehr als 400 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen treiben in Nordrhein-Westfalen die Luft- und Raumfahrtindustrie an. Nahezu kein Flugzeug weltweit würde ohne Technologien, Materialien und innovative Komponenten aus Nordrhein-Westfalen starten können. Dieses Know-how macht das Bundesland zu einem unverzichtbaren Standort in der Branche, in dem mittelständische Zulieferer, die „hidden champions“ dieser Industrie, ebenso wie Weltmarktführer beheimatet sind.
 
Über den BDLI: Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) vertritt mit rund 250 Mitgliedern und 105.000 direkt Beschäftigten die Interessen der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. In ihr sind nahezu alle strategischen Schlüsseltechnologien gebündelt. Der Umsatz liegt bei 31 Milliarden Euro (2020). Zu den primären Aufgaben des BDLI gehören die Kommunikation mit politischen Institutionen, Behörden, Verbänden und ausländischen Vertretungen in Deutschland, aber auch verschiedenste Mitglieder-Serviceleistungen im In- und Ausland. Der Verband ist Markeninhaber der ILA Berlin – die Messe für „Innovation and Leadership in Aerospace“.
 
Die ILA Berlin wird vom 22. – 25. Juni 2022 wieder die innovative Vorreiterrolle der Luft- und Raumfahrtindustrie Deutschlands zeigen. Dabei wird es vor allem darum gehen, wie Klimaschutz, Mobilität, globale Warenströme und Wohlstand in Einklang gebracht werden.
 
Pressekontakt:
Cornelia von Ammon, Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), +49 30 206 140-14, von.ammon [at] bdli.de
 

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