Ministerpräsident Wüst gratuliert den Karlspreisträgerinnen 2022, Swetlana Tichanowskaja, Maria Kalesnikava und Veronika Tsepkalo

26. Mai 2022
Ministerpräsident Hendrik Wüst sitzt vor Flaggen am Schreibtisch

Ministerpräsident Hendrik Wüst gratuliert den belarussischen Bürgerrechtlerinnen Swetlana Tichanowskaja, Maria Kalesnikava und Veronika Tsepkalo zur Auszeichnung mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen 2022.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsident Hendrik Wüst gratuliert den belarussischen Bürgerrechtlerinnen Swetlana Tichanowskaja, Maria Kalesnikava und Veronika Tsepkalo zur Auszeichnung mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen 2022.

 

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Verleihung des Internationalen Karlspreises 2022 an Swetlana Tichanowskaja, Maria Kalesnikava und Veronika Tsepkalo ist ein wichtiges Zeichen für Freiheit und Demokratie – ganz besonders in Zeiten, in denen der Krieg nach Europa zurückgekehrt ist. Mutig und entschlossen widersetzen sich die belarussischen Bürgerrechtlerinnen der brutalen Diktatur in Belarus. Friedlich und gewaltfrei haben sie eine demokratische Bewegung in Gang gesetzt, die das ganze Land erfasst hat und langfristig erfolgreich sein wird.

 

Swetlana Tichanowskaja, Maria Kalesnikava und Veronika Tsepkalo mussten erfahren: Freiheit gibt es nicht umsonst. Maria Kalesnikava wurde – wie so viele in Belarus – ohne jede Rechtsgrundlage verhaftet und verurteilt. Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo mussten ihre Heimat, Freunde und Familie zurücklassen und leben heute im Exil. Währenddessen unterstützt die belarussische Regierung den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der unermessliches Leid über Millionen von Menschen bringt.

 

Swetlana Tichanowskaja, Maria Kalesnikava, Veronika Tsepkalo und ihre vielen Unterstützer in Belarus führen ihren Kampf nicht nur für Belarus. Die mutigen Ukrainerinnen und Ukrainer führen ihren Kampf nicht nur für die Ukraine. Sie alle führen ihren Kampf auch für Europa. Für unsere gemeinsamen europäischen Werte, für unseren Wohlstand, für unsere Freiheit. Und darum müssen wir als Europäerinnen und Europäer an ihrer Seite stehen. Wir müssen unsere europäischen Werte von Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nach innen festigen und nach außen verteidigen. Das kann nur geeint gelingen. Für eine gemeinsame, europäische Zukunft in Frieden und in Freiheit.“

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