Minister Lersch-Mense empfängt hochrangige Wirtschaftsvertreter aus China

03. Juni 2016
Porträtfoto Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei

Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, hat den Präsidenten der All-China Federation of Industry and Commerce (ACFIC), Wang Qinmin, sowie eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus China zum Gespräch in der Düsseldorfer Staatskanzlei empfangen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, hat den Präsidenten der All-China Federation of Industry and Commerce (ACFIC), Wang Qinmin, sowie eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus China zum Gespräch in der Düsseldorfer Staatskanzlei empfangen.

Der Minister sagte: „Nordrhein-Westfalen und China sind wichtige Partner, beide Länder verfügen über eine starke industrielle Basis. Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen haben sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. NRW hat viele Standortvorteile und bietet beste Rahmenbedingungen für chinesische Unternehmen.“

Themen des Gesprächs mit dem Präsidenten des Dachverbandes von über 3.000 regionalen Industrie- und Handelskammern Chinas und der 15-köpfigen Delegation sind unter anderem eine verstärkte Kooperation in den Bereichen Industrie 4.0 und Digitalisierung, der Handelsbeziehungen, aber auch Fragen der Datensicherheit und des Schutzes geistigen Eigentums.

Der Besuch der ACFIC dient der Vertiefung von Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen China und NRW. Die Volksrepublik ist zweitwichtigster Handelspartner des Landes: über 4.000 nordrhein-westfälische Unternehmen haben bereits in China investiert und insgesamt sind hierzulande etwa 950 chinesische Firmen mit rund 10.000  Beschäftigten angesiedelt. Allein im letzten Jahr konnten 81 Investitionsprojekte aus China realisiert werden.

Nordrhein-westfälische Unternehmen unterstützen seit langem die Modernisierung von Produktionsanlagen in China. Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Länder bestehen in zahlreichen zukunftsorientierten Bereichen, zum Beispiel bei der nachhaltigen Stadtentwicklung, in der Umwelttechnik, bei Erneuerbaren Energien und in der Gesundheitswirtschaft.

Die Landesregierung pflegt die gute Zusammenarbeit zwischen China und Nordrhein-Westfalen neben dem Treffen in der Staatskanzlei auch durch das Engagement der Ressorts. So haben sowohl Finanzminister Walter-Borjans als auch Wirtschaftsstaatssekretär Horzetzky kürzlich China besucht. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat China im April 2015 bereist.

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