Landeszentrale für politische Bildung klärt über das Abdriften in extremistische Gruppen auf

Sind Jugendliche erst einmal in extremistischen Gruppen eingebunden, ist es für ein Eingreifen oft zu spät. Eine Veranstaltungsreihe informiert, was frühzeitig dagegen unternommen werden kann.

05. Oktober 2017
Default Press-Release Image

Mit der Informationsreihe „Einstiegsprozesse in den Rechtsextremismus und gewaltbereiten Salafismus: Gemeinsamkeiten – Unterschiede – Gegenmodelle“ nimmt die Landeszentrale für politische Bildung den Einstieg in rechtsextremistische oder salafistische Gruppen in den Blick.

Kultur und Wissenschaft

Mit der Informationsreihe „Einstiegsprozesse in den Rechtsextremismus und gewaltbereiten Salafismus: Gemeinsamkeiten – Unterschiede – Gegenmodelle“ nimmt die Landeszentrale für politische Bildung den Einstieg in rechtsextremistische oder salafistische Gruppen in den Blick. Sie will damit Möglichkeiten aufzeigen, wie frühzeitig erkannt und verhindert werden kann, dass Jugendliche in den Extremismus abgleiten.
 
Obwohl die Phänomene Rechtsextremismus und gewaltbereiter Salafismus unterschiedlich sind, lassen sich nach Auffassung vieler Expertinnen und Experten Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen erkennen: Das gilt besonders für antidemokratische ideologische Grundlagen als auch für die Einstiegsprozesse.
 
Bei der Veranstaltungsreihe werden nicht nur Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Behörden und Zivilgesellschaft zu Wort kommen, sondern auch Aussteigerinnen und Aussteiger.
 
Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Bildung. Sie bietet die Möglichkeit praktische Präventionsarbeit und Deradikalisierung zu diskutieren. Neben den staatlichen Angeboten werden auch zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen vorgestellt.
 
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen durchgeführt und startet am 17. Oktober 2017 in Bochum. Weitere Veranstaltungstermine sind der 28. November 2017 in Bielefeld und der 5. Dezember 2017 in Wuppertal.
 
Alle erforderlichen Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter: www.politische-bildung.nrw.de.
 

Kontakt

Pressekontakt

Kultur und Wissenschaft

Telefon: 0211 896-4790
E-Mail: presse [at] mkw.nrw.de

Bürgeranfragen

Kultur und Wissenschaft

Telefon: 0211 896-04
E-Mail: nrwdirekt [at] nrw.de