Landesregierung unterstützt freie Tanz- und Theaterfestivals mit mehr als 1,3 Millionen Euro zusätzlich

Ab 2022 erhalten zwölf weitere Festivals in Nordrhein-Westfalen zusätzliche Fördermittel – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Planungssicherheit für Künstlerinnen und Künstler in Zeiten der Pandemie

24. März 2022
phb Ballett Tanz

Die Landesregierung stellt für die Jahre 2022 und 2023 zusätzlich rund 1,3 Millionen Euro für zwölf weitere Festivals der Freien Darstellenden Künste zur Verfügung und stärkt damit die von der Corona-Pandemie besonders getroffene Landschaft der kleineren und mittleren Theater- und Tanzfestivals.

Kultur und Wissenschaft

Die Landesregierung stellt für die Jahre 2022 und 2023 zusätzlich rund 1,3 Millionen Euro für zwölf weitere Festivals der Freien Darstellenden Künste zur Verfügung und stärkt damit die von der Corona-Pandemie besonders getroffene Landschaft der kleineren und mittleren Theater- und Tanzfestivals. Von dieser Aufstockung profitieren Initiativen in Aachen, Detmold, Düsseldorf, Hamm, Köln, Schwerte, Solingen und Wuppertal. Unterstützt werden:

  • in Aachen das Tanzfestival schritt_macher,
  • in Detmold das Straßentheaterfestival Bildstörung,
  • in Düsseldorf das Asphalt Festival und Düsseldorf Festival,
  • in Düsseldorf, Krefeld, Leverkusen u.a. die Internationale Tanzmesse NRW,
  • in Hamm das Festival Hellwach,
  • in Köln das africologne FESTIVAL, das Festival Sommerblut und das CircusDanceFestival,
  • in Schwerte das Straßentheaterfestival Welttheater der Straße,
  • in Solingen die Walder Theatertage
  • und in Wuppertal das Tanzfilmfestival TanzRauschen.

„Die Tanz- und Theaterfestivals in Nordrhein-Westfalen haben seit 2020 sehr mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Mit den zusätzlichen Mitteln wollen wir die Festivals stabilisieren, ihnen wieder eine stärkere künstlerische Profilierung ermöglichen und sie so bestmöglich bei ihren Planungen unterstützen. Denn neben Großereignissen wie der Ruhrtriennale oder den Ruhrfestspielen sind auch die regional verankerten und international vernetzten kleinen bis mittleren Theater- und Tanzfestivals elementarer Bestandteil der vielfältigen Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens. Von Detmold bis Bonn sind sie mit ihren Schwerpunkten von Tanz bis zum neuen Zirkus, vom Straßentheater bis zum experimentellen Kinder- und Jugendtheater unverzichtbare Orte der Begegnung“, sagt Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Die geförderten Festivals haben einen experimentellen Anspruch sowohl in ihrer inhaltlichen Arbeit, als auch in der Art ihrer Produktion und Zusammenarbeit. Sie zeichnen sich alle durch eine internationale Vernetzung und landesweite Relevanz aus.

Bereits 2018 wurde die Landesförderung für die Freien Darstellenden Künste im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur von acht Millionen Euro auf rund 12,5 Millionen Euro aufgestockt. Ziel der in diesem Zuge neuaufgesetzten Förderstruktur ist es, mehr Transparenz bei weniger Bürokratie in den Förderverfahren zu schaffen, sowie die Selbstorganisation und Selbstbestimmung der Freien Darstellenden Künste zu stärken. Bestandteil der angepassten Förderung war auch die Beachtung der Honorarempfehlungen des Bundesverbands Freier Theater, um die Künstlerinnen und Künstler im Bereich der Freien Szene wirtschaftlich besser abzusichern. Die Verbesserung der sozialen Lage von Künstlerinnen und Künstlern ist in diesem Jahr unter Vorsitz von Ministerin Pfeiffer-Poensgen auch Schwerpunktthema der Kulturministerkonferenz der Bundesländer.

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