Land unterstützt Medizintechnik-Hersteller bei der Anpassung an neue EU-Regularien mit rund 3,2 Millionen Euro

02. Juli 2021
Mikroskop

Medizinprodukte sollen in Europa sicherer werden und Patientinnen und Patienten besser schützen. Die Europäische Union hat hierfür neue Regularien beschlossen, die die Zertifizierung regeln.

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Medizinprodukte sollen in Europa sicherer werden und Patientinnen und Patienten besser schützen. Die Europäische Union hat hierfür neue Regularien beschlossen, die die Zertifizierung regeln. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups stellen die neuen Regeln eine große Herausforderung dar. Das Land hat daher ein Programm aufgelegt, das mit bis zu 3,2 Millionen Euro Beratungen und Maßnahmen zur Kompetenzvermittlung fördert. Interessierte Unternehmen können jeweils bis zu 7.500 Euro beantragen.
 
Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wie wichtig innovative Medizinprodukte sind, hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt. Damit Nordrhein-Westfalen weiter Spitzenstandort für Medizintechnik bleibt, unterstützt das Land kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups dabei, die neuen EU-Regeln anzuwenden. Denn kein Produkt soll wegen fehlender Zertifizierungen vom Markt genommen werden müssen.“
 
Die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung gilt seit Mai 2021 für alle Produkte, die neu auf den Markt gebracht werden sowie für Bestandsprodukte, deren bisherige Zertifikate auslaufen. Die Mittel stammen aus dem Corona-Sonderfonds. Die Förderung erfolgt über das Programm Regionale Wirtschaftsförderung (RWP) – Beratung. Anträge werden über die NRW.BANK gestellt.
 
Ein umfangreiches Informationsangebot sowie die Antragsunterlagen gibt es unter folgendem Link: https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/15367/produktdetail.html
 

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