Fortschritte der Ruhr-Konferenz-Projekte in allen Handlungsfeldern

Fortschrittsbericht 2021 im Kabinett / Ministerpräsident Wüst: Land finanziert Zukunftsprojekte in der Metropole Ruhr mit 136 Millionen Euro

09. Dezember 2021
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Die Ruhr-Konferenz ist drei Jahre nach ihrem Start in allen fünf Handlungsfeldern – von Mobilität über Wirtschaft, Kultur, Grüne Infrastruktur bis hin zur Bildung – mit zahlreichen Projekten gut vorangekommen.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Die Ruhr-Konferenz ist drei Jahre nach ihrem Start in allen fünf Handlungsfeldern – von Mobilität über Wirtschaft, Kultur, Grüne Infrastruktur bis hin zur Bildung – mit zahlreichen Projekten gut vorangekommen. Das zeigt der Fortschrittsbericht 2021, der am Dienstag (7. Dezember 2021) im Landeskabinett vorgestellt wurde.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Unsere Ruhr-Konferenz ist ein Erfolgsprojekt. Bislang sind 136 Millionen Euro an Landesmitteln in die Projekte der Ruhr-Konferenz geflossen, und das wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich steigern, schon allein durch die bereits in der mittelfristigen Planung berücksichtigten 75 Millionen Euro für die Forschungszusammenarbeit der drei Universitäten im Ruhrgebiet. Das sind Investitionen in die Zukunft der größten deutschen Metropolregion. Davon wird nicht nur das Ruhrgebiet profitieren, sondern ganz Nordrhein-Westfalen.“

Der Fortschrittsbericht stellt unter anderem die Entwicklungen im Mobilitätspaket des Ministeriums für Verkehr, bei den Start4Chem-Labs für Gründungen in der Chemieindustrie, bei den Neuen Künsten Ruhr, in der Grünen Infrastruktur und bei den Familiengrundschulzentren dar. Von den 73 Projekten, die 2019 entwickelt wurden, sind 55 in der Umsetzung, eines ist bereits abgeschlossen, bei 17 werden Umsetzung und Finanzierung geprüft.

„Der aktuelle Bericht zur Ruhr-Konferenz macht zwei Dinge deutlich: Erstens, seit dem Start vor drei Jahren sind wir sehr weit gekommen. Und zweitens, die Ruhr-Konferenz reicht über diese Legislaturperiode hinaus. Gerade die großen Vorhaben in allen Handlungsfeldern setzen sich in den nächsten Jahren fort“, sagte Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales und federführend für die Ruhr-Konferenz verantwortlich.

Zu den von der Landesregierung finanzierten Projekten sind auch Partnerprojekte hinzugekommen, die von Verbänden oder Unternehmen vorgeschlagen und unter dem Dach der Ruhr-Konferenz umgesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise die Gerätesharing-Plattform des Life-Sciences-Verbunds KLIC.Ruhr und das IHK-Netzwerk Betriebliche Mobilität.

„Auch die Partnerprojekte unterstreichen, was das Motto ‚Menschen machen Metropole‘ bedeutet. Die Landesregierung gibt Impulse und unterstützt, entscheidend ist aber das Engagement in der Metropolregion selbst“, so Minister Holthoff-Pförtner.

Außerdem lenkt der Fortschrittsbericht den Blick auch auf Mittel, die aus dem Landes- oder Bundeshaushalt oder aus EU-Fonds in Projekte im Ruhrgebiet fließen, die zwar nicht durch die Ruhr-Konferenz entwickelt wurden, aber ebenfalls in deren Handlungsfeldern wirken.

Rund 1,8 Milliarden Euro sind im Zeitraum 2018 bis 2021, also seit Beginn der Ruhr-Konferenz, aus Landesprogrammen und besonderen Fördermaßnahmen ins Ruhrgebiet geflossen. Hinzu kamen von 2018 bis 2020 fast 430 Millionen Euro aus EU-Fonds einschließlich der Kofinanzierung durch das Land. Von den Bundesmitteln, die den Ausstieg aus der Kohleverstromung unterstützen, werden die fünf Steinkohle-Standorte im Ruhrgebiet mit bis zu 662 Millionen Euro profitieren.

„Die Menschen im Ruhrgebiet können Wandel – das beweisen sie schon seit Jahrzehnten und das zeigen sie weiterhin. Die Unterstützung der Landesregierung ist ihnen dabei sicher. Denn solche Metropolregionen haben Zukunft. Sie verbinden hohe Lebensqualität, Nachhaltigkeit und moderne Industrie miteinander“, sagte Ministerpräsident Wüst.

Hintergrund Ruhr-Konferenz

Die Ruhr-Konferenz ist eine umfassende Initiative der Landesregierung, um die Metropole Ruhr als wirtschaftlich starke und lebenswerte Zukunftsregion für alle Menschen zu gestalten. Der Prozess ist von Beginn an auf breite Beteiligung und das Engagement von Menschen und Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen angelegt. Auf fünf zentralen Handlungsfeldern werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Chancenregion gesetzt: Vernetzte Mobilität – kurze Wege; Erfolgreiche Wirtschaft – gute Arbeit; Gelebte Vielfalt – starker Zusammenhalt; Sichere Energie – gesunde Umwelt sowie Beste Bildung – exzellente Forschung.

Die Umsetzung der 73 in den Themenforen erarbeiteten und von der Landesregierung beschlossenen Projekte hat nach Kabinettbeschluss im November 2019 begonnen. Seitdem sind weitere Vorhaben und Ideen von Partnern wie Kommunen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Unternehmen hinzugekommen, die diese Impulse unter dem Dach der Ruhr-Konferenz verstärken und die Entwicklung der Chancenregion Ruhr unterstützen.

Den aktuellen Fortschrittsbericht 2021 sowie weitere Informationen zur Ruhr-Konferenz finden Sie hier: https://www.land.nrw/de/ruhr-konferenz.

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