Landesregierung startet Ruhr-Konferenz – Signal für den Aufbruch
Gruppenfoto der Mitglieder des Landeskabinetts von Nordrhein-Westfalen in Essen
31. August 2018

Landesregierung startet Ruhr-Konferenz – Signal für den Aufbruch

Ministerpräsident Armin Laschet: Mit der Ruhr-Konferenz beginnt etwas Neues

Das Landeskabinett hat in seiner auswärtigen Kabinettsitzung am Freitag (31. August) in Essen die Organisationsstruktur der Ruhr-Konferenz beschlossen und damit das Startsignal für die nächste Phase gegeben, um die Zukunft des Ruhrgebiets aktiv zu gestalten. Ziel des Vorhabens ist es, die Region Ruhr zu einer erfolgreichen, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Metropolregion im digitalen Zeitalter zu entwickeln – mit neuen Perspektiven für die gesamte Region.

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Die Staatskanzlei teilt mit:

Das Landeskabinett hat in seiner auswärtigen Kabinettsitzung am Freitag (31. August) in Essen die Organisationsstruktur der Ruhr-Konferenz beschlossen und damit das Startsignal für die nächste Phase gegeben, um die Zukunft des Ruhrgebiets aktiv zu gestalten. Ziel des Vorhabens ist es, die Region Ruhr zu einer erfolgreichen, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Metropolregion im digitalen Zeitalter zu entwickeln – mit neuen Perspektiven für die gesamte Region.
 
„Starken Metropolregionen gehört die Zukunft im weltweiten Wettbewerb. Und die Städte und Gemeinden an Ruhr, Emscher und Lippe haben das Zeug dazu, in dieser Liga mitzuspielen“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet nach der Kabinettsitzung. „Die Ruhr-Konferenz ist ein Prozess, um die Potentiale der Region und die Chance zum Wohle des Ruhrgebiets, aber auch des ganzen Landes Nordrhein-Westfalen, zu nutzen. Deshalb ist es mir wichtig, dass alle Ministerinnen und Minister sich auch persönlich einbringen. Wir blicken mit Zuversicht nach vorn – mit der Ruhr-Konferenz beginnt etwas Neues.“
 
Die Federführung der Ruhr-Konferenz obliegt dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Stephan Holthoff-Pförtner. In einem Beirat stehen ihm der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) Arndt G. Kirchhoff, die Vorsitzende des DGB NRW, Anja Weber, sowie der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, zur Seite. Das starke Quartett an der Spitze wird die weiteren Partner koordinieren.
 
Minister Holthoff-Pförtner: „Die Menschen im Ruhrgebiet wissen, mit welchen Projekten sie auf dem Weg zur Metropolregion vorankommen. Deshalb schafft die Landesregierung mit der Ruhr-Konferenz einen Rahmen für die Zusammenarbeit. Diese Struktur gilt es jetzt mit Leben zu füllen. Ich freue mich sehr, an der Spitze der Ruhr-Konferenz Frau Weber, Herrn Kirchhoff und Herrn Bischof Overbeck an meiner Seite zu haben. Gemeinsam werden wir Ideen und Interessen aus allen Bereichen der Gesellschaft in die Ruhr-Konferenz einfließen lassen.“
 
Aus Sicht der Landesregierung kann die ganzheitliche Entwicklung nur gemeinsam mit allen Akteuren in der Region und in Zusammenarbeit untereinander gelingen. Dafür hat das Kabinett heute den Rahmen geschaffen und 20 Themenforen aufgesetzt, die sich um alle relevanten Bereiche des Lebens wie Verkehr, Bildung, Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Stadt- und Landschaftsplanung, Energiewende und Tourismus kümmern. Angeführt werden diese Foren jeweils durch die thematisch zuständige Ministerin beziehungsweise Minister oder Staatssekretärin beziehungsweise Staatssekretär zusammen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft mit unmittelbarem Bezug zum Ruhrgebiet. Alle diese Persönlichkeiten verkörpern ihr jeweiliges Thema und gehen direkt auf die Zivilgesellschaft zu, sich mit ihren Projekten, Ideen und ihrem Wissen in den Prozess aktiv einzubringen.
 
Die Foren als Herzstück der Ruhr-Konferenz bilden die Schnittstelle zwischen Landesregierung und den Menschen vor Ort. Kommunen, Hochschulen, Kultureinrichtungen, Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Stiftungen und Glaubensgemeinschaften können sich einbringen. Die Aufgabe ist es, geeignete Projekte zu identifizieren und diese voranzutreiben – seien es bereits laufende, geplante oder neue. Die Themen reichen von konkreten Fragen zur Arbeitsplatzsicherung und der Bekämpfung von Clan-Kriminalität über die Sicherstellung von qualitativ hochwertiger Pflege und Bildungschancen für Kinder bis hin zu Grünflächenkonzepten und Verkehrsnetzen.
 
Zeitgleich startet beim Nordrhein-Westfalen-Tag am 1. September 2018 eine Online-Befragung, bei der sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Prioritäten und Ideen in den Prozess der Ruhr-Konferenz einbringen können. Die Befragung ist unter www.dialog.ruhr-konferenz.nrw erreichbar.

Federführung: Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner
Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, geboren in Essen, ist Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen und übernimmt die Federführung der Ruhr-Konferenz. Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften sowie der Volkswirtschaftslehre gründete der zugelassene Rechtsanwalt die Sozietät „Holthoff-Pförtner Rechtsanwälte und Notare“. Im Juni 2017 wurde Holthoff-Pförtner in das Kabinett von Armin Laschet berufen. Zuvor war er Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitschriftenverleger.

„Die Menschen im Ruhrgebiet wissen, mit welchen Projekten sie auf dem Weg zur Metropolregion vorankommen. Deshalb schafft die Landesregierung mit der Ruhr-Konferenz einen Rahmen für die Zusammenarbeit. Diese Struktur gilt es jetzt mit Leben zu füllen. Ich freue mich sehr, an der Spitze der Ruhr-Konferenz Frau Weber, Herrn Kirchhoff und Herrn Bischof Overbeck an meiner Seite zu haben. Gemeinsam werden wir Ideen und Interessen aus allen Bereichen der Gesellschaft in die Ruhr-Konferenz einfließen lassen.“

Beirat der Ruhr-Konferenz: Anja Weber
Anja Weber, geboren in Dortmund, ist Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nordrhein-Westfalen (DGB NRW). Der DGB vertritt als Dachverband acht Gewerkschaften mit über 1,4 Millionen Mitgliedern in NRW. Anja Weber war nach dem Studium der Politologie an der Philipps-Universität Marburg in verschiedenen Funktionen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) tätig. Ab 2014 arbeitete sie als Landesschlichterin im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Im Dezember 2017 wurde sie zur Vorsitzenden des DGB NRW gewählt.

„Der Strukturwandel ist in vielerlei Hinsicht vorbildlich gelungen und dennoch bleibt das Ruhrgebiet eine Region, um die wir uns besonders kümmern müssen. Trotz Wirtschaftswachstum und einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt wächst die Armut und prekäre Beschäftigung und Langzeitarbeitslosigkeit sind weit verbreitet. Hier gibt es dringend Handlungsbedarf. Daher bringen sich die Gewerkschaften gerne beratend in die Ruhrkonferenz ein und geben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Stimme. Für einen erfolgreichen Prozess gilt es, Wirtschaft, Soziales und Ökologisches zusammenzudenken und auch die Kommunen wieder finanziell handlungsfähig machen.“

Beirat der Ruhr-Konferenz: Arndt G. Kirchhoff
Arndt G. Kirchhoff, geboren in Essen, ist Geschäftsführender Gesellschafter der KIRCHHOFF Gruppe mit Sitz in Iserlohn. Die familiengeführte Unternehmensgruppe ist mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro eines der bedeutendsten mittelständischen Unternehmen der Autozuliefererbranche. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und des Maschinenbaus an der TU Darmstadt war Arndt G. Kirchhoff zunächst Leiter der zentralen Auftragsabwicklung Deutsche Babcock Werke AG, bevor er 1990 Geschäftsführender Gesellschafter der KIRCHHOFF Gruppe wurde.

„In Essen geboren und aufgewachsen habe ich meine Wurzeln nie vergessen und unterstütze das Projekt aus voller Überzeugung. Denn nach wie vor hat das Ruhrgebiet eine enorme Kraft und Energie. Beides muss aber neu entfesselt werden. Wir brauchen neue Industrie in der Metropole Ruhr. Das kann gelingen, denn wir haben motivierte Arbeitskräfte, eine ausbaufähige Infrastruktur und eine Hochschullandschaft mit großen Potenzialen. Bessere Voraussetzungen findet man in Europa nicht. Dafür gilt es in Chancen und Potenzialen zu denken, nicht in Problemen und Risiken.“

Beirat der Ruhr-Konferenz: Franz-Josef Overbeck

Franz-Josef Overbeck, geboren in Marl, ist der Bischof von Essen, im Volksmund auch „Ruhrbischof“ genannt. 2007 wurde der promovierte Theologe von Papst Benedikt XVI. zum Bischof ernannt und übernahm 2009 als vierter Bischof von Essen die Leitung des Ruhrbistums. Zuvor war er Weihbischof des Bistums Münster. Franz-Josef Overbeck ist zudem Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat sowie der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen in der Deutschen Bischofskonferenz. Er ist Militätbischof und Delegierter der deutschen Bischöfe in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE).

„Es geht darum, an einer entscheidenden historischen Stelle – dem Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet – neue Impulse für wirtschaftliches Wachstum und für den Zusammenhalt der Gesellschaft in unserer so vielschichtigen Region zu geben.“

Hier finden Sie detailliertere Informationen zu den Themenforen:

#Chancen, Vielfalt, #Aufstieg

Wie gelingt Integration?

Anhand von Best-Practice-Beispielen etwa zur Förderung von jungen Talenten oder der Partizipation von Jugendlichen soll aufgezeigt werden, dass die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebiets ein Motor für die Entwicklung der Region sein kann. Besonders geeignet sind dafür die Bereiche Kultur und Sport. Es gibt gerade für Jugendliche aus Einwandererfamilien einerseits viele Vorbilder und andererseits niedrigschwellige Angebote, selber mitzumachen.

Moderation:
Minister Dr. Joachim Stamp
Suat Yilmaz, Leiter Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren

Innovationen im Ruhrgebiet – Welchen Beitrag hierzu kann eine Förderbank leisten?

Wie stärken wir die Innovationsfähigkeit?

Innovationen sind der entscheidende Schlüssel für einen gelungenen Strukturwandel. Neben guter Finanzpolitik sind aktivierende Förderinstrumente Motor für Innovationen im Ruhrgebiet. Im Rahmen des Themenforums sollen erfolgreiche Förderaktivitäten und die Rolle der NRW.BANK herausgestellt sowie Ideen für neue Förderaktivitäten entwickelt werden.

Moderation:
Minister Lutz Lienenkämper
Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK

Bekämpfung der Clan-Kriminalität

Wie schaffen wir mehr Sicherheit?

Das staatliche Gewaltmonopol muss erhalten bleiben. Zugleich gilt es, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu steigern und den Respekt zu stärken.

Moderation:
Minister Herbert Reul
Frank Richter, Polizeipräsident Essen

Urbane Energielösungen für die Metropolregion

Wie gestalten wir die Energiewende und den Klimaschutz?

In der Energiewende steht Nordrhein-Westfalen vor der Herausforderung, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit zugleich sicherzustellen. Deshalb soll in Laboren möglichst nahe an der Realität gezeigt werden, wie urbane, digitale und sektoren-übergreifende Energiesysteme in der Praxis gelingen können.

Moderation:
Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Dr. Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender E.ON

Von der Idee zum Produkt

Wie gelingt der Transfer aus der Forschung in Start-ups?

Beispiele aus dem Ruhrgebiet sollen zeigen, wie der Transfer aus exzellenten Forschungsstätten in Start-ups erfolgreich gestaltet werden kann.

Moderation:
Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Prof. Dr. Martina Havenith, Ruhr-Universität Bochum, Sprecherin des Exzellenzclusters RESOLV

Die Chancen der Digitalisierung im Tourismus nutzen

Wie nutzen wir die Digitalisierung für den Tourismus?

Es gilt, touristische Attraktionen des Ruhrgebiets mit dem Einsatz digitaler Technologien zeitgemäß erlebbar zu machen und dauerhaft attraktiv zu halten. Hier stellen sich bei allen Tourismuszielen in der Region ähnliche Herausforderungen, die am besten gemeinsam bearbeitet werden können. Dies wird auch die Entwicklung der Gästezahlen in der Metropolregion Ruhr positiv beeinflussen.

Moderation:
Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender Stiftung Zollverein

Zukunftswert Arbeit

Wie gestalten wir die Arbeit von morgen?

Durch den Transfer erfolgreicher Projekte sollen Strategien und Lösungen für moderne Aus- und Weiterbildungskonzepte vorangetrieben, die duale Ausbildung gestärkt und die Zukunft von  Industriearbeitsplätzen gesichert werden. Wir wollen alle Chancen nutzen, um durch mehr Arbeitsangebote einen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten.

Moderation:
Minister Karl-Josef Laumann
Oliver Burkhard, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor ThyssenKrupp

Potenziale der Metropolregion für Gesundheit und Pflege nutzen

Wie gestalten wir eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung?

Ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen setzt die dauerhafte Sicherstellung qualitativ hochwertiger und wohnortnaher Gesundheitsversorgung und Pflege für alle Menschen voraus. Hierzu wollen wir unter Berücksichtigung der strukturellen Besonderheiten des Ballungsraums Metropolregion Ruhr Chancen hinsichtlich interprofessioneller Zusammenarbeit, technischer Innovationen usw. entwickeln. Es gilt auch, Fachkräfte durch Ausbildung und Studium zu gewinnen und zu halten.

Moderation:
Minister Karl-Josef Laumann
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Unterricht sichern – Lehrerversorgung stärken

Wie gelingt es durch mehr Kooperation und intelligente Vernetzung, mehr Lehrerinnen und Lehrer für das Ruhrgebiet auszubilden?

Die Lehrerausbildung an den Universitäten der Metropolregion soll besser koordiniert und laufende Projekte und Initiativen gezielter miteinander verzahnt werden. Darüber hinaus ist das Ziel, wirksamere Maßnahmen zur Lehrergewinnung für das Ruhrgebiet zu entwickeln.

Moderation:
Ministerin Yvonne Gebauer
Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor Uni Duisburg-Essen

Beste Bildungschancen unabhängig von Ort und Herkunft – Talentschulen als Modelle für individuelle Förderung

Wie schaffen wir Aufstieg durch Bildung für alle Kinder und Jugendlichen?

Kinder sollen unabhängig von der Herkunft und ihrem Wohnort den Aufstieg durch Bildung schaffen können. An bis zu 60 Schulen in einem schwierigen sozialen Umfeld wird erprobt, wie Schülerleistungen durch zusätzliche personelle Ressourcen und besondere Unterrichtskonzepte verbessert werden können. Auf diese Weise will die Landesregierung Kindern und Jugendlichen neue Aufstiegschancen bieten und soziale Nachteile überwinden.
 
Moderation:
Staatssekretär Mathias Richter
Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident Westfälische Hochschule

Heimat.Ruhr

Wie wollen wir morgen leben?

In der Metropolregion Ruhr sollen Wohnraum, Gewerbe- und Grünflächen entwickelt und Brachen – unter anderem entlang von Bahnschienen – qualifiziert werden, um eine gute Stadtentwicklung zu ermöglichen. Es müssen Wege gefunden werden, damit Altlasten, ungenutzte Bebauung, aber auch die Verschuldungssituation einzelner Kommunen kein Hemmnis für eine gute Stadtentwicklung darstellen.

Moderation:
Ministerin Ina Scharrenbach
Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur innogy SE

Rechtsstaat stärken – Integration fördern

Wie stärken wir das Vertrauen in den Rechtsstaat?

Wir haben einen gut funktionierenden Rechtsstaat, der es verdient, dass sich ihm alle gleichermaßen verpflichtet fühlen. Daher gilt es, auch diejenigen zu gewinnen, die derzeit noch nicht auf die rechtsstaatlichen Strukturen in unserem Land vertrauen und Konflikte außerhalb der dafür zuständigen Institutionen zu lösen versuchen. Wir ermitteln und bekämpfen die Ursachen dafür. Zugleich werben wir für die Vorzüge unseres Rechtsstaates, auch durch Stärkung der interkulturellen Kompetenz.
 
Moderation:
Minister Peter Biesenbach
Anne Heselhaus-Schröer
, Polizeipräsidentin Gelsenkirchen

Neue Mobilität

Wie vernetzen wir die Metropolregion Ruhr?

Die Metropolregion Ruhr braucht eine systematische Erhaltung, Lückenschlüsse und eine effiziente Nutzung der Verkehrsinfrastruktur. Digitalisierung und eine verbesserte Inter- und Multimodalität können Wege hin zu leistungsfähigen Mobilitätslösungen für das Ruhrgebiet sein. Ziel ist es, im Zusammenspiel der Akteure vor Ort ein Konzept zur intelligenten Verbindung der Zentren der Metropolregion auf einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur zu erarbeiten.
 
Moderation:
Minister Hendrik Wüst
Ronald Pofalla, Vorstandsmitglied Deutsche Bahn AG

Grüne Infrastruktur Metropolregion Ruhr

Wie kann die Grüne Infrastruktur gestärkt werden, um zur ökologischen Vielfalt und zur Anpassung an den Klimawandel beizutragen und so die Region lebenswerter zu machen?

Die Grüne Infrastruktur als ein strategisches Netz von natürlichen und naturnahen Flächen soll im Ruhrgebiet – auch durch kommunale Zusammenarbeit – aufgewertet, gesichert und erweitert werden. Dies dient unter anderem dem Erhalt der Biodiversität, der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und der Schaffung eines ökologisch und ökonomisch nachhaltigen, gesunden und attraktiven Umfelds im Ruhrgebiet.
 
Moderation:
Ministerin Ursula Heinen-Esser
Dr. Ulrich Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft
Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW

Strahlkraft und Wirkung der Wissenschaftslandschaft erhöhen

Wie kann angesichts der Herausforderungen des demographischen und strukturellen Wandels der Metropolregion Ruhr ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Wissenschaft entwickelt werden?

Ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Wissenschaftslandschaft der Metropolregion soll das Studienangebot durch intensivere Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit der Wirtschaft weiterentwickeln, die Talentförderung stärken und außeruniversitäre Forschung fördern.
 
Moderation:
Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen
Prof. Martin Stratmann, Präsident Max-Planck-Gesellschaft

Künstler-Metropole Ruhr

Wie wird die Metropolregion zu einem internationalen Hot-Spot der Kreativität und der Künste?

Einrichtungen aller Kunstsparten, Hochschulen und Forschungszentren loten Synergien aus, damit Künstlerinnen, Künstler und Kreative, die an den nordrhein-westfälischen Musik- und Kunsthochschulen und Universitäten ausgebildet werden, attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden und (inter-)nationale Kulturschaffende aller Kunstrichtungen sich neu oder wieder in der Künstler-Metropole Ruhr ansiedeln. Künstlerinnen und Künstler sollen gezielt gefördert werden zum Beispiel durch das Bereitstellen von Laboren und Produktionsstätten mit modernsten digitalen Technologien.
 
Moderation:
Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen
Dr. Thomas Oberender, Intendant Berliner Festspiele

Das Ruhrgebiet als weltweit vernetzte Innovationsregion

Wie kann die Metropolregion Ruhr ihre Potenziale weltweit sichtbar machen und den internationalen Austausch zur Stärkung der Innovationskultur nutzen?

Die Potentiale der weltweiten Vernetzung sollen noch stärker zur Weiterentwicklung der Metropolregion Ruhr genutzt werden. Zum einen sollen ihre Leistungen international präsenter werden. Zum anderen kann die Expertise weltweiter Turn-around-Regionen dazu beitragen, die Innovationskultur in der Metropolregion weiter voranzutreiben. Damit wird der Grundstein für neue Innovationsstrategien und für langfristige Zusammenarbeit gelegt.
 
Moderation:
Staatssekretär Dr. Mark Speich
Prof. Dr. Uta Hohn, Ruhr-Universität Bochum

Das große Wort direkt vor Ort: Starke Medien, starker Zusammenhalt, starke Demokratie.

Wie sichern wir Unabhängigkeit, Vielfalt und Qualität lokaler Medien für eine offene Streitkultur über die drängenden Themen vor Ort und nebenan?

Es soll ein Beitrag zur Vernetzung von Informations- und Kommunikationskanälen in der Metropolregion Ruhr für lokale und regionale Themen und zur Verbindung von Wissenschaft und Praxis geleistet werden. Dies befördert auch den offenen demokratischen Diskurs und damit den sozialen Zusammenhalt.
 
Moderation:
Staatssekretär Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei
Andrea Donat, Chefredakteurin Radio Bochum

Cool, kreativ, international – Ruhr Games halten das Ruhrgebiet in Bewegung

Wie können wir die Metropolregion als Sport- und Eventort stärker etablieren?

In der Nachfolge der Nachhaltigkeitsstrategie von Ruhr.2010 sind die Ruhr Games ein Ereignis, bei dem neue Formen der kulturellen Arbeit, wie zum Beispiel „Virtual Reality“, aktiv gestaltet werden und bei dem jugendaffine Kultur im urbanen Raum stattfindet. Die Ruhr Games sollen den Sport weiter aus tradierten Sporträumen bringen und das industriegeschichtliche Erbe wird als neuer Sportraum genutzt. Dabei arbeiten die Akteure aus Sport, Kultur und Jugend in der Region eng zusammen.
 
Moderation:
Staatssekretärin Andrea Milz
Christoph Metzelder
Christian Kullmann, Evonik

Gemeinsames Engagement von Zivilgesellschaft und Wirtschaft

Wie können Unternehmen Menschen im Ehrenamt unterstützen?

Kooperationen, mit denen Unternehmen und andere Akteurinnen und Akteure das Gemeinwesen gestalten und den Zusammenhalt fördern, sollen vorangetrieben werden.

Moderation:
Staatssekretärin Andrea Milz
Stefanie Janne Klar
, Leiterin Human Resource Management & Soziales Engagement, Dr. Ausbüttel & Co. GmbH
André Koch-Engelmann, gute-sachen.org

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