Fachkräfte für Digitale Sicherheit: Wissenschaftsministerium fördert Graduiertenkolleg und Nachwuchsforschergruppen

Ministerin Schulze: NRW braucht gut ausgebildete IT-Talente

19. Dezember 2016
Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze

Mit der neuen Förderlinie „Digitale Sicherheit‟ fördert das Wissenschaftsministerium die Ausbildung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der IT-Sicherheitsforschung.

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Mit der neuen Förderlinie „Digitale Sicherheit‟ fördert das Wissenschaftsministerium die Ausbildung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der IT-Sicherheitsforschung. Das Nachwuchsprogramm unterstützt Talente auf zwei Karrierestufen und richtet ein interdisziplinäres Graduiertenkolleg für die Doktorandenausbildung sowie vier Nachwuchsforschergruppen ein. Hierzu stehen 5,6 Millionen Euro bei einer Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung.

„Wenn wir die Herausforderungen der Digitalisierung meistern wollen, brauchen wir vor allem gut ausgebildete Fachkräfte im Bereich IT-Sicherheitsforschung. Vom Graduiertenkolleg und den Nachwuchsforschergruppen verspreche ich mir wichtige Impulse, um digitale Netze sicherer für die Nutzerinnen und Nutzer zu gestalten‟, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Sicherheit ist ein zentrales Thema in der digitalen Welt. Erst vor kurzem veröffentlichten IT-Sicherheitsforscher aus NRW die Forschungsagenda „Human-Centered Systems Security‟, die den Menschen beim Bau von Sicherheitsarchitekturen ins Zentrum rücken will. In NRW arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, einschlägigen Verbänden und Netzwerken bereits intensiv daran, auch in Zukunft für Sicherheitsrisiken gewappnet zu sein.

In der Förderlinie „Digitale Sicherheit‟ können Konzepte zu den Schwerpunkten moderne IT-Sicherheitsarchitekturen, Security/Privacy Engineering, Schnittstellen oder dem Faktor Mensch auf allen Ebenen unterstützt werden. Die Linie gehört zum Programm „Digitaler Fortschritt. NRW", das außerdem die Förderlinien „Digitalisierung in der Medizin‟ sowie „Digitalisierung der Gesellschaft‟ umfasst.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wissenschaft.nrw.de.

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