Europaminister Liminski im Austausch mit der neuen Regierung des Königreichs der Niederlande

Gespräche zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Verteidigung und Forschung

8. April 2026
PHB Liminski, Nathanael - lächelnd, vor Flaggen (2022)

Rund einen Monat nach der Bildung einer neuen Regierung im Königreich der Niederlande ist Minister Nathanael Liminski zu Gesprächen nach Den Haag gereist.

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei

Rund einen Monat nach der Bildung einer neuen Regierung im Königreich der Niederlande ist Minister Nathanael Liminski zu Gesprächen nach Den Haag gereist.

Im Rahmen der eintägigen Reise trifft der Minister eine Reihe von Regierungsvertretern, unter anderem den Minister für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit, Sjoerd Sjoerdsma, die Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Rianne Letschert, den Minister des Innern und für Königreichsbeziehungen, Pieter Heerma, sowie den europapolitischen Berater von Ministerpräsident Rob Jetten, Wouter Wessels. Darüber hinaus tauscht sich Minister Liminski aus mit dem Parlamentsabgeordneten Maes van Lanschot, der die Regierungspartei CDA im Außen-, Europa- und Verteidigungsausschuss der Zweiten Kammer vertritt. Das Gespräch soll Einblicke in das dynamische Parlamentsgeschehen nach der vergangenen Wahl und längeren Regierungsbildung bieten. 

Neben den politischen Gesprächen wird Minister Liminski zudem mit Vertreterinnen und Vertretern niederländischer Wirtschaftsunternehmen zusammenkommen, um mit ihnen über die Potenziale und Herausforderungen des gemeinsamen Innovations- und Wirtschaftsraums zu sprechen.

Minister Liminski: „Nordrhein-Westfalen und die Niederlande verbindet weit mehr als eine gemeinsame Grenze. Uns verbindet ein gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum, ein dichtes Netz an Beziehungen und der Wille, Europas Zukunft zusammen mitzugestalten. Gerade in einer Zeit wachsender geopolitischer, wirtschaftlicher und technologischer Herausforderungen kommt es auf verlässliche Partnerschaften an. Mit der neuen niederländischen Regierung wollen wir die enge Zusammenarbeit gezielt vertiefen. Ob Energie, Sicherheit, Forschung oder Künstliche Intelligenz: Viele Zukunftsfragen lassen sich nur im engen europäischen Schulterschluss beantworten. Die gemeinsame Bewerbung um das Einstein-Teleskop ist dafür ein starkes Beispiel. Sie steht für den Anspruch unserer Region, wissenschaftliche Spitzenleistung, industrielle Wertschöpfung und strategische Souveränität zusammenzubringen.“

Mit einem jährlichen Handelsvolumen von rund 65 Milliarden Euro sind die Niederlande Nordrhein-Westfalens wichtigster internationaler Handelspartner. Darüber hinaus haben sich etwa 4.100 Unternehmen aus den Niederlanden in Nordrhein-Westfalen angesiedelt – mehr als aus jedem anderen Land. Für viele Menschen ist die fast 400 Kilometer lange Grenzregion längst zu einem gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum geworden. Rund 69.000 Niederländerinnen und Niederländer leben in Nordrhein-Westfalen, das entspricht etwa der Hälfte aller in Deutschland lebenden Niederländerinnen und Niederländer. Zudem verbinden 55 Städtepartnerschaften die beiden Länder miteinander.

Kontakt

Pressekontakt

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei

Telefon: 0211-837-1715
E-Mail: axel.baeumer [at] stk.nrw.de

Bürgeranfragen

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei

Telefon: 0211 837-1001
E-Mail: nrwdirekt [at] nrw.de