Bundeswirtschaftsminister Habeck und NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Neubaur besuchen Klimahafen in Gelsenkirchen

Habeck: Investitionen in Energieeffizienz und Wasserstoff sind notwendig, denn sie leisten nachhaltig und langfristig einen Beitrag für eine unabhängige Energieversorgung / Neubaur: Nordrhein-Westfalen soll die erste klimaneutrale Industrieregion Europas

25. August 2022
Bundeswirtschaftsminister Habeck und NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Neubaur besuchen Klimahafen in Gelsenkirchen

Die Initiative Klimahafen Gelsenkirchen treibt die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität voran: Ziel der im Stadthafen Gelsenkirchen angesiedelten Unternehmen ist es, die einzigartige zentrale Lage zu nutzen, um so schnell wie möglich klimaneutral zu werden.

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie

Die Initiative Klimahafen Gelsenkirchen treibt die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität voran: Ziel der im Stadthafen Gelsenkirchen angesiedelten Unternehmen ist es, die einzigartige zentrale Lage zu nutzen, um so schnell wie möglich klimaneutral zu werden. Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur machten sich bei einem gemeinsamen Besuch ein Bild davon und tauschten sich mit den Partnern der Initiative aus. Bei der zunächst geplanten Umstellung der Wärmegewinnung soll Wasserstoff eine Schlüsselrolle spielen. Weitere Projekte sollen folgen. Bei den Gesprächen ging es auch darum, wie energieintensive mittelständische Unternehmen nicht nur die Herstellungsprozesse, sondern auch die Produkte selbst durch den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe im Sinne einer konsequenten Kreislaufwirtschaft klimaneutral gestalten können.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: „Projekte wie diese zeigen, wie ambitioniert viele Akteure daran arbeiten konkrete Klimaschutzprojekte voranzutreiben. Die aktuelle Lage zeigt uns mehr denn je, dass Investitionen in Energieeffizienz und Wasserstoff notwendig sind, denn sie leisten nachhaltig und langfristig einen Beitrag für eine unabhängige Energieversorgung. Wir müssen uns so schnell wie möglich aus der Klammer russischer fossiler Importe befreien und konsequent in Klimaschutz investieren.“

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Wir wollen in Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas werden. Dafür brauchen wir Vorreiter-Projekte wie den Klimahafen Gelsenkirchen mit seinem Fokus auf Wasserstoff und Kreislaufwirtschaft. Im regionalen Unternehmensverbund werden hier zukunftsweisende Lösungen in den Bereichen Energie und Rohstoffe entwickelt und umgesetzt. Die Initiative zeigt, wie der nachhaltige Umbau der Industrie hin zur Klimaneutralität im Verbund gelingen kann. Das ist wegweisend für viele andere Industriecluster in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.“

Rund 17 Unternehmen unterstützen die Initiative. Einer der Partner des Klimahafens Gelsenkirchen ist der Korrosionsschutzdienstleister ZINQ, den Ministerin Neubaur und Bundeswirtschaftsminister Habeck besuchten. Das Unternehmen setzt als erstes Unternehmen der Oberflächentechnik ein zirkuläres Geschäftsmodell (Circular Surface Technology) auf Grundlage einer integrierten Nachhaltigkeits- und Innovationsstrategie (Planet ZINQ) um.

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