Arbeit und Ausbildung der Zukunft: Bürgerdialog im Regionalen Weimarer Dreieck

01. Dezember 2021
Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales

Nordrhein-Westfalen hat am 30. November 2021 gemeinsam mit der Woiwodschaft Schlesien (Polen) und Hauts-de-France (Frankreich) einen digitalen Bürgerdialog zum Thema „Arbeit und Ausbildung der Zukunft“ durchgeführt. Staatssekretär Dr. Mark Speich, Marschall Jakub Chelstowski und Daniel Leca, Vize-Präsident Hauts-de-France, sind dabei mit den Bürgerinnen und Bürgern aus den drei Partnerregionen zu Themen wie lebenslanges Lernen, Digitalisierung oder der europäischen Kooperation in der Ausbildung ins Gespräch gekommen. Der Bürgerdialog hat im Rahmen des Programms des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) und der Bertelsmann Stiftung zur Konferenz zur Zukunft Europas stattgefunden.

Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales

Nordrhein-Westfalen hat am 30. November 2021 gemeinsam mit der Woiwodschaft Schlesien (Polen) und Hauts-de-France (Frankreich) einen digitalen Bürgerdialog zum Thema „Arbeit und Ausbildung der Zukunft“ durchgeführt. Staatssekretär Dr. Mark Speich, Marschall Jakub Chelstowski und Daniel Leca, Vize-Präsident Hauts-de-France, sind dabei mit den Bürgerinnen und Bürgern aus den drei Partnerregionen zu Themen wie lebenslanges Lernen, Digitalisierung oder der europäischen Kooperation in der Ausbildung ins Gespräch gekommen. Der Bürgerdialog hat im Rahmen des Programms des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) und der Bertelsmann Stiftung zur Konferenz zur Zukunft Europas stattgefunden.

Europastaatssekretär Dr. Mark Speich, Mitglied des AdR sowie des Plenums der Konferenz zur Zukunft Europas: „Ich freue mich sehr über die eindrucksvolle Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger aus dem Regionalen Weimarer Dreieck an diesem Bürgerdialog. Unsere trilaterale Partnerschaft ist täglich gelebtes Europa – konkret, nicht abstrakt. Daher sind diese Ideen aus der Mitte der Gesellschaft ein zentrales Element für den Erfolg der Konferenz zur Zukunft Europas. Das Thema Arbeit und Ausbildung der Zukunft berührt jeden einzelnen im Alltag und ist ebenso für uns als Regionen unabdingbar.“

Um den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei Partnerregionen auch in der Diskussion größtmöglichen Raum zu geben, wurden die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Bildungshintergründen, verschiedenen Altersgruppen und durch ein ausgewogenes Verhältnis aus dem städtischen und ländlichem Raum zufällig ausgewählt.

Nordrhein-Westfalen ist mit Frankreich und Polen auf vielfältige Art eng verbunden. Wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen, aber auch zwischenmenschliche Kontakte bilden die Grundlage für ein dichtes Netz von Partnerschaften und gemeinsamen Projekten quer durch alle Ebenen und Bereiche des öffentlichen Lebens. Seit 20 Jahren besteht die trilaterale Zusammenarbeit im „Regionalen Weimarer Dreieck“ zwischen Nordrhein-Westfalen, der Region Hauts-de-France und der Region Schlesien. In diesem Rahmen finden jährlich etwa ein Jugendtreffen, ein Kulturprojekt und ein Expertenaustausch zu Fragen der Zukunft statt.

Das Europaparlament, die Europäische Kommission und der Europäische Rat haben im Mai 2021 gemeinsam die Konferenz zur Zukunft Europas gestartet. Dieser intensive Zukunftsdialog findet gerade in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Ziel der Konferenz ist es, im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern neue Antworten für die Zukunft der Europäischen Union zu formulieren. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse anderer Bürgerdialoge aus der gesamten EU sollen voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 Schlussfolgerungen mit Leitlinien für die Zukunft Europas erarbeitet werden.

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