Antisemitismusbeauftragte Sylvia Löhrmann unterstützt innovatives Beispiel für Präventionsarbeit auf der Messe boot

Löhrmann: Mit dem „Boat auf der boot 2026“ – wichtiges Angebot für die Prävention

17. Januar 2026
Fahne von Israel liegt auf einem Tisch

"Fixing the Boat – Finding Identity“ ist ein innovatives Projekt der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA).

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur Sylvia Löhrmann hat am Samstag, 17. Januar 2026, die Messe boot in Düsseldorf besucht und dort ein Beispiel für unkonventionelle Präventionsarbeit besichtigt. "Fixing the Boat – Finding Identity“ ist ein innovatives Projekt der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA). In dem Escape-Room werden für die Besucher Jüdisches Leben und Identitäten sichtbar und erfahrbar. Das interaktive Spiel ab 16 Jahren ermöglicht durch spielerisches Erlebnis ein tieferes Verständnis für jüdische Lebenswelten und nutzt die Freude am Entdecken und gemeinsamen Erleben, um komplexe Themen wie Zugehörigkeit, Erinnerung und Verantwortung zugänglich zu machen.

Die Zahl antisemitisch motivierter Straftaten und antisemitischer Vorfälle bewegt sich in Nordrhein-Westfalen nach wie vor auf einem erschreckend hohen Niveau. Umso wichtiger ist es, dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen und durch Präventionsarbeit zum Abbau von antisemitischen Vorurteilen beizutragen und mit bewährten Formaten auf neue Zielgruppen zuzugehen.

Die Beauftragte für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur Sylvia Löhrmann: „Dazu leistet der mobile SABRA Escape Room ‚Fixing The Boat - Finding Identity‘ zu jüdischem Leben und Identitäten‘ einen wertvollen Beitrag, und es ist mir wichtig, SABRA dabei zu unterstützen, dass das ‚Boat‘ auf der Messe boot in Düsseldorf einem neuen Publikum präsentiert werden kann.“ 

Die Messe boot findet vom 17.-25. Januar in Düsseldorf statt. Mit über 200.000 Besuchern aus 120 Ländern und mehr als 1.500 Ausstellern aus 67 Nationen in 16 Messehallen ist die boot Düsseldorf die größte Yacht- und Wassersportmesse der Welt.

Beauftragte für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur Sylvia Löhrmann weiter: „Ich freue mich, dass der Escape Room von SABRA Teil des offiziellen Rundgangs zur Eröffnung der Messe boot sein wird. Dafür bin ich der Messeleitung dankbar. Es würde mich freuen, wenn möglichst viele Messebesucherinnen und Messebesucher als ‚Passagiere‘ des SABRA Escape Rooms mehr über jüdisches Leben und jüdische Identitäten in Deutschland erfahren.“

Hintergrund

Seit dem 1. November 2024 nimmt Staatsministerin a.D. Sylvia Löhr-mann das Amt der Beauftragten für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur des Landes Nord-rhein-Westfalen wahr. Sie folgt damit auf Bundesministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die seit 6. November 2018 als erste Antisemitismusbeauftragte des Landes berufen wurde und das Amt zum 31. Oktober 2024 niederlegte. Auch Staatsministerin a.D. Sylvia Löhrmann übt das Amt ehrenamtlich aus.

Die Beauftragte für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur des Landes Nordrhein-Westfalen initiiert und koordiniert präventive Maßnahmen der Antisemitismusbekämpfung in Nordrhein-Westfalen und fungiert als Ansprechpartnerin für Opfer antisemitischer Übergriffe. Die Beauftragte legt dem Landtag jährlich einen Bericht über ihre Arbeit vor und empfiehlt darin Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen.

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