Über 7.500 Selbstanzeigen im Jahr 2014

8. Januar 2015

Über 7.500 Selbstanzeigen im Jahr 2014

Mehr Selbstanzeigen in 2014 als in beiden Vorjahren zusammen. Minister Walter-Borjans: Steuerbetrüger haben begriffen, dass wir es ernst meinen

Im Jahr 2014 haben insgesamt 7.551 Bürgerinnen und Bürger eine Selbstanzeige mit Bezug zur Schweiz bei der NRW-Finanzverwaltung abgegeben. Damit liegt die Zahl für das Jahr 2014 höher als die der beiden vergangenen Jahre zusammen.

 

Das Finanzministerium teilt mit:

Im Jahr 2014 haben insgesamt 7.551 Bürgerinnen und Bürger eine Selbstanzeige mit Bezug zur Schweiz bei der NRW-Finanzverwaltung abgegeben. Damit liegt die Zahl für das Jahr 2014 höher als die der beiden vergangenen Jahre zusammen. Im Jahr 2013 sind 4.506 Selbstanzeigen mit Bezug zur Schweiz eingegangen und im Jahr 2012 waren es 1.387. 

Allein im Dezember 2014 registrierten die Finanzämter 434 Eingaben. Die Zahl der Selbstanzeigen steigt damit auf 19.471 seit dem Frühjahr 2010.

„Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. „Viele Steuerhinterzieher haben endlich begriffen, dass wir es ernst meinen und haben die Möglichkeit zur strafbefreienden Selbstanzeige genutzt.“ Allen Steuerhinterziehern, die sich noch immer nicht selbst angezeigt haben, empfahl der Minister als guten Vorsatz für 2015, endlich reinen Tisch zu machen – auch wenn es teurer werde als bislang.

Durch Selbstanzeigen, die Auswertung von Steuer-CDs und Bußgelder hat die Finanzverwaltung NRW mittlerweile insgesamt Mehreinnahmen von mehr als 1,5 Milliarden Euro erzielt.

Das Finanzministerium geht davon aus, dass die Zahl der Selbstanzeigen nach der Bugwelle zum Jahresende 2014 im Jahr 2015 geringer ausfallen wird. „Trotzdem“, so der Minister „sollte sich jeder Steuerhinterzieher, der die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt hat, gut überlegen, auch unter erschwerten Bedingungen auf den Weg des Gesetzes zurückzukehren. Erwischt werden ist deutlich folgenschwerer.“ 

Weitere Informationen finden Sie unter www.fm.nrw.de 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Finanzministeriums, Telefon 0211 4972-5004.

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