Talentscouting wird ausgeweitet

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
31. August 2016

Talentscouting wird auf ganz NRW ausgeweitet: Acht Millionen Euro vom Land für weitere sieben Hochschulen

In der zweiten Runde des Talentscouting-Förderwettbewerbs wird die Zahl der Hochschulen in NRW, die am Talentscouting-Programm teilnehmen, verdoppelt. Zu den aktuell sieben Hochschulen im Ruhrgebiet kommen sieben weitere in ganz NRW: vier Universitäten und drei Fachhochschulen, die von 2017 bis 2020 vom Land NRW mit insgesamt acht Millionen Euro zusätzlich gefördert werden.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

In der zweiten Runde des Talentscouting-Förderwettbewerbs wird die Zahl der Hochschulen in NRW, die am Talentscouting-Programm teil-nehmen, verdoppelt. Zu den aktuell sieben Hochschulen im Ruhrgebiet kommen sieben weitere in ganz NRW: vier Universitäten und drei Fachhochschulen, die von 2017 bis 2020 vom Land NRW mit insgesamt acht Millionen Euro zusätzlich gefördert werden.

„Das Pilotprojekt Talentscouting an den Hochschulen im Ruhgebiet war und ist überaus erfolgreich. Nach einem Jahr mit überwältigenden Rückmeldungen aus den Schulen und von Eltern sowie den Talentscouts, freue ich mich, dass wir dieses Angebot nun auf ganz NRW ausweiten können. Die Talente sind da, man muss sie aber auch finden und fördern‟, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Nach ausführlicher Würdigung der vorliegenden Anträge kam die Jury zur Förderempfehlung folgender Hochschulen:

Hochschule Fördersumme
RWTH Aachen 1 Mio. Euro
FH Aachen 1 Mio. Euro
Universität Köln 1 Mio. Euro
TH Köln 1 Mio. Euro
FH OWL (für den Hochschulverbund OWL mit den Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie den Fachhochschulen Bielefeld und OWL) 2 Mio. Euro
Universität Düsseldorf 800.000 Euro
Universität Wuppertal 1,2 Mio. Euro

Ziel der zweiten Förderrunde ist es, eine möglichst breite Verankerung des Talentscoutings zu erreichen und bereits vorhandene Hochschulkooperationen weiter zu stärken. Durch die Synergieeffekte in Kooperationen konnte die ursprünglich geplante Zahl von vier Hochschulen deutlich erhöht werden.

Neben der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen beteiligen sich aktuell sechs weitere Hochschulen (Ruhr-Universität Bochum, Hochschule Bochum, TU Dortmund und FH Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule RuhrWest) und schicken ihre inzwischen 30 Talentscouts in die Schulen des Ruhrgebiets. Bereits 75 Schulen kooperieren, im kommenden Schuljahr sollen es mehr als einhundert sein.

Anlaufstelle für die Talentscouts ist das NRW-Talentzentrum mit Sitz im ehemaligen Arbeitsgericht in Gelsenkirchen. Das NRW-Zentrum unter der Leitung von Marcus Kottmann und Suat Yilmaz ist die zentrale Anlaufstelle für die Beratung und Qualifizierung der NRW-Talentscouts und wird zukünftig auch Fort- und Weiterbildungen für Lehrer, Berufsberater, Ausbilder und Lehramtsstudierende anbieten.

Die Inhalte des Talentscouting-Programms entsprechen den Zielsetzungen der Initiative "Kein Kind zurücklassen!". Dieses richtungsweisende Modellvorhaben von Landesregierung und Bertelsmann Stiftung stellt Weichen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen – von der Kindheit bis zum Eintritt ins Berufsleben.

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