Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als festen Bestandteil von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen verankern

14. Dezember 2012

Tagung „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: Dialog Wirtschaft – Wissenschaft“ / Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als festen Bestandteil von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen verankern

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Schlüssel zum unter­nehmerischen Erfolg. Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen ist für Unternehmen längst kein „nice to have“ mehr, sondern gelebte Praxis. Bei der Tagung „Gesellschaftliche Verantwortung von Unter­nehmen: Dialog Wirtschaft – Wissenschaft“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach haben Experten aus Wirtschaft und Wissen­schaft darüber diskutiert, wie bereits Studierende - die Fach- und Führungskräfte von morgen - für das Thema CSR sensibilisiert werden können.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Schlüssel zum unter­nehmerischen Erfolg. Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen ist für Unternehmen längst kein „nice to have“ mehr, sondern gelebte Praxis. Bei der Tagung „Gesellschaftliche Verantwortung von Unter­nehmen: Dialog Wirtschaft – Wissenschaft“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach haben Experten aus Wirtschaft und Wissen­schaft darüber diskutiert, wie bereits Studierende - die Fach- und Führungskräfte von morgen - für das Thema CSR sensibilisiert werden können.

„Unternehmen brauchen Fach- und Führungskräfte, die sich den in ihrem Berufsleben auftretenden Konflikten zwischen Markt und Moral stellen. Erfolg reicht als alleiniges Argument nicht aus. Die Gesellschaft fragt auch, mit welchen Mitteln der Erfolg erreicht wurde und was über­haupt als Erfolg definiert wird“, erklärte Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky. Deshalb müsse die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ein Bestandteil wirtschaftswissenschaftlicher Studien­gänge werden. Dabei sei eine enge Abstimmung mit der unterneh­merischen Praxis erforderlich.

„Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung ist der Dreh- und Angelpunkt einer kooperativ handelnden Gesellschaft im 21. Jahr­hundert“, betonte Staatssekretär Helmut Dockter vom Wissenschafts­ministerium NRW. „Unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen bilden die Führungskräfte von morgen aus. Sie müssen die Philosophie verantwortungsvollen Handelns morgen und übermorgen umsetzen. Und sie müssen wissen, wie gesellschaftliche Verantwortung in Unternehmen umgesetzt werden kann.“

Der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Professor Dr. Hartmut Ihne, erläuterte die Pläne der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg für den Bereich CSR: „Wir wollen das Thema ‚Verantwortung‘ noch tiefer in der Hochschule verankern. Das gilt für unsere Studiengänge, unsere For­schung und unsere Aufgaben gegenüber der Gesellschaft. Studierende müssen bereits im Studium Führungsverantwortung reflektieren und einüben können. Eine demokratische Gesellschaft braucht verant­wortungsbereite und verantwortungsfähige Menschen. Das gilt ebenso für nachhaltiges und erfolgreiches Wirtschaften. Hochschulen sind als Zukunftswerkstätten hier in besonderem Maße gefordert."

Im Rahmen der Tagung wurde erstmals ein CSR-Atlas NRW vorgestellt, der die bisherigen Lehr- und Forschungsangebote der Hochschulen in NRW verzeichnet. Der CSR-Atlas ist in Kürze auf den Internetseiten der FOM-Hochschule und der beteiligten Ministerien einsehbar.

Veranstalter der Tagung in Rheinbach waren das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der FOM-Hochschule, der Universität Paderborn und dem studen­tischen Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik sneep.

Pressekontakt: Ulrike Coqui, ulrike.coqui@mweimh.nrw.de, Telefon 0211 837 – 2607 und Christiane Dusch, presse@miwf.nrw.de, Telefon 0211 896 – 4790
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Telefon 0211 837-2462.

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