Staatssekretär Neuendorf überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Gunder Heimlich

15. April 2013

Staatssekretär Neuendorf überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Gunder Heimlich

Für seine langjährigen und außergewöhnlichen Verdienste im Bereich der Jugendförderung hat Staatssekretär Bernd Neuendorf heute das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Gunder Heimlich aus Düsseldorf überreicht.

Düsseldorf, 15.04.2013. Für seine langjährigen und außergewöhnlichen Verdienste im Bereich der Jugendförderung hat Staatssekretär Bernd Neuendorf heute das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Gunder Heimlich aus Düsseldorf überreicht. "Durch Ihre vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten helfen Sie, soziale Gerechtigkeit für Kinder und Jugendliche in unserem Land zu fördern. Damit sind Sie ein wichtiges Vorbild für andere", sagte Neuendorf.

Neuendorf würdigte Gunder Heimlich für sein beispielhaftes soziales Engagement. Gunder Heimlich habe zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um sozial schwachen Familien in prekären Situationen zu unterstützen. "Wir brauchen dieses ehrenamtliche Engagement in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Es trägt zum Zusammenhalt unserer Gemeinschaft bei", erklärte der Staatssekretär.

Das Bundesverdienstkreuz ist eine hohe Anerkennung, die der Bundespräsident für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Das soziale Engagement prägt seit vielen Jahren das Leben des 71jährigen gebürtigen Kasselers.

Gunder Heimlich hat sich weit über seine beruflichen Pflichten als Leiter der Abteilung Jugendförderung des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf hinaus dafür eingesetzt, Kindern aus benachteiligten Familien bessere Chancen zu eröffnen. Dieses Ziel verfolgte er seit 1976 auch ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). 32 Jahre war er Vorstandsmitglied des AWO-Kreisverbandes Düsseldorf e.V.. Gleichzeitig wirkte er über 27 Jahre im Vorstand des AWO Bezirksverbandes Niederrhein e.V., davon viele Jahre als dessen Vorsitzender.

Von 2002 bis 2005 leitete er die "Kommission Armut" der AWO Niederrhein, deren Aufgabenschwerpunkt die Bekämpfung der Ursachen und Folgen von Armut bei Kindern und Jugendlichen war. Als er anschließend für zwei Jahre den Vorsitz der Landesarbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen AWO innehatte, initiierte er eine landesweite Fachkonferenz mit rund 300 Teilnehmer/innen  zum Thema "Armut bedroht unsere Gesellschaft".

Bis heute begleitet Gunder Heimlich das von ihm initiierte Modellprojekt "Mo.Ki - Monheim für Kinder", um Kindern aus benachteiligten Familien Wege aus der Armut zu ermöglichen. Zusammen mit der Stadt Monheim am Rhein entwickelte er eine Präventionskette mit Förderungsmöglichkeiten von der Geburt bis zum Einstieg ins Berufsleben. Das Projekt fand bundesweit große Beachtung und Anerkennung.

Auf Initiative von Gunder Heimlich geht auch die Gründung eines landesweiten Bündnisses gegen Kinderarmut zurück. Mit der Fachtagung "Wege zum sozialen Europa" stieß Heimlich im Jahr 2009 grenzüberschreitende Kontakte zum Nachbarland Niederlande an, um über einheitliche europäische Sozialstandards nachzudenken.

Von 1995 bis 2009 wirkte der ehemalige Verwaltungsangestellte als beratendes Mitglied mit Stimmrecht an verschiedenen  Projekten des Landesjugendhilfeausschusses der Landschaftsversammlung Rheinland mit.

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