Regelwerk Basel III wird sich auf Finanzierung des Mittelstands auswirken

10. Oktober 2013

Regelwerk Basel III wird sich auf Finanzierung des Mittelstands auswirken / Land unterstützt Unternehmen mit breitem Angebot

Experten aus Unternehmen, Finanzwirtschaft und Wissenschaft haben darüber diskutiert, wie sich das Regelwerk Basel III für Banken auf die Finanzierung des Mittelstandes auswirkt. Was kommt auf kleine und mittlere Unternehmen zu? Mit welchen Maßnahmen gilt es auf mögliche Finanzierungsprobleme zu reagieren? Mit Blick auf die Struktur der Wirtschaft in NRW betonte Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky: „Die Kreditversorgung der Wirtschaft, insbesondere des Mittelstands, muss ein wesentliches gesamtwirtschaftliches Ziel bleiben. Denn die kleinen und mittleren Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und haben sich in der Krise als stabilisierend, widerstandsfähig und dynamisch erwiesen.“ Das Regelwerk Basel III ist eine Reaktion auf die Finanzkrise und tritt ab 2014 schrittweise in Kraft. Es beinhaltet strengere Richtlinien für Banken und soll diese dazu zwingen, bei der Vergabe von Krediten mehr Vorsicht walten zu lassen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:

Experten aus Unternehmen, Finanzwirtschaft und Wissenschaft haben darüber diskutiert, wie sich das Regelwerk Basel III für Banken auf die Finanzierung des Mittelstandes auswirkt. Was kommt auf kleine und mittlere Unternehmen zu? Mit welchen Maßnahmen gilt es auf mögliche Finanzierungsprobleme zu reagieren?

Mit Blick auf die Struktur der Wirtschaft in NRW betonte Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky: „Die Kreditversorgung der Wirtschaft, insbesondere des Mittelstands, muss ein wesentliches gesamtwirtschaftliches Ziel bleiben. Denn die kleinen und mittleren Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und haben sich in der Krise als stabilisierend, widerstandsfähig und dynamisch erwiesen.“

Das Regelwerk Basel III ist eine Reaktion auf die Finanzkrise und tritt ab 2014 schrittweise in Kraft. Es beinhaltet strengere Richtlinien für Banken und soll diese dazu zwingen, bei der Vergabe von Krediten mehr Vorsicht walten zu lassen. Insbesondere werden die Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung und Liquidität der Banken erhöht. Schon jetzt zeichnen sich Auswirkungen ab: Banken agieren bei der Vergabe langfristiger Kredite zurückhaltender und achten verstärkt auf die Bonität ihrer Kunden.

Nordrhein-Westfalen hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass für Mittelstandskredite künftig kein höheres Eigenkapital vorgehalten werden muss. Dramatische Verwerfungen seien daher nicht zu befürchten, sagte Prof. Dr. Christoph Kaserer, Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte der Technischen Universität München (TUM). Gleichwohl dürfte es für kleine und mittelständische Firmen schwerer und teurer werden, langfristige Darlehen zu erhalten. „Unternehmen müssen dem Thema Finanzierung wieder mehr Aufmerksamkeit widmen, um lang-fristige Finanzierungen sicherzustellen“ forderte Hans-Jürgen Alt, Geschäftsführer des VDMA NRW und Clustermanager von ProduktionNRW.

Die Landesregierung unterstützt gemeinsam mit der NRW.BANK und der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen den Mittelstand mit dem gesamten Spektrum kreditwirtschaftlicher Förderprodukte. So bietet die NRW.BANK zum Beispiel Eigenkapitalhilfen und zinsgünstige Förderkredite, die mangelnde Sicherheiten gegenüber den Hausbanken durch Haftungsfreistellungen ausgleichen, wie Klaus Neuhaus, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, erläuterte. Ergänzt wird das Angebot durch Bürgschaften der Bürgschaftsbank NRW.

Informationen zum Förderangebot der NRW.Bank gibt es im Internet unter www.nrwbank.de/foerderlotse.

Pressekontakt: Mirjam.Grotjahn@mweimh.nrw.de, Tel. 0211-837-27 50

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