Platz 1 bei 54 Sonderforschungsbereichen der DFG

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
25. November 2016

Platz Eins für Nordrhein-Westfalen mit 54 Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Universitäten Köln, Bonn und Münster besonders erfolgreich

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 54 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichen (SFB) erneut bundesweit Platz Eins – vor Baden-Württemberg (50) und Bayern (38).

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 54 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichen (SFB) erneut bundesweit Platz Eins – vor Baden-Württemberg (50) und Bayern (38). Ab Januar 2017 richtet die DFG 14 neue Sonderforschungsbereiche ein. Bewilligt wurden alle fünf Anträge aus Nordrhein-Westfalen und ein weiterer Antrag mit NRW-Beteiligung. Bundesweit fördert die DFG ab Januar 2017 insgesamt 268 Forschungsverbünde.
 
NRW stellt mit 54 Sonderforschungsbereichen gut 20 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Köln (11 SFB), Bonn (8 SFB) und Münster (8 SFB).
 
Die 14 neuen Sonderforschungsbereiche werden mit rund 120 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Zusätzlich zu den 14 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 15 Sonderforschungsbereichen, davon drei aus NRW und zwei mit NRW-Beteiligung.
 
Unter den bundesweit 268 Sonderforschungsbereichen sind insgesamt 75 Transregios (TRR), die sich auf mehrere Hochschulen verteilen. NRW ist mit 17 Sprecherhochschulen auch bei dieser Programmvariante führend. Hinzu kommen zahlreiche Transregios, an denen NRW-Hochschulen als Mitantragsteller beteiligt sind.
 
In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschung wird von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert.
 
Die nordrhein-westfälischen Sonderforschungsbereiche im Einzelnen:

Universität Zahl der Sonderforschungsbereiche
Köln 11
Bonn 8
Münster 8
Aachen 6
Bochum 4
Dortmund 4
Düsseldorf 4
Duisburg-Essen 4
Bielefeld 2
Paderborn 2
Siegen 1
Gesamt 54

Die neuen Sonderforschungsbereiche und Transregios in NRW:

  • SFB 1252 „Prominenz in Sprache“, Universität zu Köln, Prof. Klaus von Heusinger
  • SFB 1288 „Praktiken des Vergleichens: Die Welt ordnen und verändern“, Universität Bielefeld, Prof. Angelika Epple
  • TRR 188 „Schädigungskontrollierte Umformprozesse“, Sprecherhochschule: TU Dortmund, Sprecher: Prof. A. Erman Tekkaya (mit RWTH Aachen)
  • TRR 191 „Symplektische Strukturen in Geometrie, Algebra und Dynamik“, Sprecherhochschule: Universität zu Köln, Sprecher: Prof. Hansjörg Geiges (mit Ruhr Universität Bochum)
  • TRR 196 „Mobile Material-Charakterisierung und -Ortung durch Elektromagnetische Abtastung“, Sprecherhochschule: Universität Duisburg-Essen, Sprecher: Prof. Thomas Kaiser (mit Ruhr Universität Bochum) 

Bewilligungen mit NRW-Beteiligung:

  • TRR 195 „Symbolische Werkzeuge in der Mathematik und ihre Anwendung“, Sprecherhochschule: TU Kaiserslautern (mit RWTH Aachen und Universität des Saarlandes)  

Mehr Informationen zu den neuen SFB finden Sie unter: www.dfg.de.
 

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