Besuche in Pflegeeinrichtungen und Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe
Das Bild zeigt eine lächelnde alte Frau im Gespräch mit einer anderen Person.

Pflegeeinrichtungen und Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe: Landesregierung erleichtert Besuche

20. Juni 2020

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erleichtert erneut Besuche in den Pflegeeinrichtungen und in den Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe.

 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales erleichtert erneut Besuche in den Pflegeeinrichtungen und in den Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe. So sind zum Beispiel ab sofort in den Pflegeeinrichtungen ausdrücklich wieder körperliche Berührungen zugelassen. Auch Café-Besuche außerhalb der Einrichtungen sind wieder möglich. Ab dem 1. Juli können Bewohnerinnen und Bewohner zudem wieder Besuch in ihren Bewohnerzimmern empfangen.
 
Für die Erbringung von Leistungen der Eingliederungshilfe gibt es ab sofort faktisch keine infektionsschutzbedingten Beschränkungen mehr. Bei den Besuchen in den besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe werden grundsätzlich die zeitliche Begrenzung und die Begrenzung der Besucherzahl aufgehoben. Lediglich in den Einrichtungen, in denen besonders vulnerable Bewohnergruppen leben, wie beispielsweise schwerstmehrfachbehinderte Personen, sollen die Regelungen zu den Besuchen für die Pflegeeinrichtungen gelten.
 
„Mich haben in der letzten Zeit viele Zuschriften erreicht, die mich sehr bewegt haben. Darin haben mir die Menschen geschildert, wie sehr sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen als auch ihre Angehörigen und Freunde unter den Besuchseinschränkungen gelitten haben, die zum Schutz vor dem Coronavirus erforderlich waren. Infektionsschutz ist lebensnotwendig. Soziale Kontakte sind es aber auch. Den Einrichtungen geben wir zudem die notwendige Sicherheit, um den Bewohnerinnen und Bewohnern so viele soziale Kontakte wie aktuell vertretbar zu ermöglichen“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
 
Ermöglicht werden die Erleichterungen durch die weitere Verbesserung des Infektionsgeschehens in den Einrichtungen: So hat es auf dem Höhepunkt des Infektionsgeschehens am 15. April in 171 Pflegeeinrichtungen Infektionen mit dem Coronavirus mit insgesamt 1.180 infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern gegeben. Stand heute (20. Juni) sind es noch 25 Pflegeeinrichtungen mit Infektionen und 84 infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern.
 
Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich auch bei den Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe: Hier gab es am 15. April 21 Einrichtungen mit Infektionen und insgesamt 145 infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern. Heute sind es noch fünf Einrichtungen mit Infektionen und sieben infizierte Bewohnerinnen und Bewohner.
 
„Anfang Mai haben wir die Besuchsregelungen erstmals gelockert. Ich bin froh, dass die Zahlen es zulassen, dass wir die Besuchsregelungen nun nochmals ändern können. Klar ist aber auch: Wir müssen weiterhin wachsam sein und wirksame Infektionsschutzmaßnahmen in den Einrichtungen verankern. Das Virus ist immer noch da“, sagt Laumann.
 
 

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