NRW setzt kurzfristig die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus

5. September 2014

NRW setzt kurzfristig die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus

Wegen der unvorhersehbaren Fälle von Masern und Windpocken in Unterbringungseinrichtungen des Landes nimmt NRW kurzfristig keine zusätzlichen Flüchtlinge mehr auf. In einigen Fällen wurden in verschiedenen Unterbringungseinrichtungen des Landes diese Krankheiten diagnostiziert. „Deshalb haben wir mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vereinbart, die für NRW vorgesehenen Zuweisungen ab kommenden Montag für fünf Tage vorübergehend teilweise auszusetzen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger. Ein Aufnahmestopp ist - wie zuletzt in Baden-Württemberg und aktuell in Bayern - ein übliches Verfahren bei Eintritt von besonderen Ausnahmesituationen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Wegen der unvorhersehbaren Fälle von Masern und Windpocken in Unterbringungseinrichtungen des Landes nimmt NRW kurzfristig keine zusätzlichen Flüchtlinge mehr auf. In einigen Fällen wurden in verschiedenen Unterbringungseinrichtungen des Landes diese Krankheiten diagnostiziert.

„Deshalb haben wir mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vereinbart, die für NRW vorgesehenen Zuweisungen ab kommenden Montag für fünf Tage vorübergehend teilweise auszusetzen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger. Ein Aufnahmestopp ist - wie zuletzt in Baden-Württemberg und aktuell in Bayern - ein übliches Verfahren bei Eintritt von besonderen Ausnahmesituationen.

NRW hat in den letzten drei Jahren die Plätze in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes auf 4.700 nahezu verdreifacht. Das Land sucht mit Nachdruck weitere Unterbringungsmöglichkeiten, um die Flüchtlinge angemessen und menschenwürdig unterzubringen. „Viele der hier Schutzsuchenden haben Schreckliches erlebt – niemand verlässt seine Heimat leichten Herzens und ohne Not. Deswegen appelliere ich an alle Verantwortlichen, diese Herausforderung im Sinne der Menschen anzunehmen“, sagte Minister Jäger.

Die deutlich steigenden Zugangszahlen Asylsuchender stellten Bund, Länder und Kommunen vor große Herausforderungen. NRW übernähme seine humanitäre Verantwortung für die Flüchtlinge aus den Krisengebieten. Angesichts der humanitären Katastrophe seien alle gefordert, denen zu helfen, die hier Schutz und suchen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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