Nachwuchsforscher aus den USA und der Schweiz zurück nach NRW

27. Februar 2013

NRW-Rückkehrerprogramm: Ministerin Schulze freut sich über Rückkehr hochqualifizierter Forschertalente / Nachwuchsforscher aus den USA und der Schweiz zurück nach NRW

Das Wissenschaftsministerium fördert drei weitere deutsche Forschertalente aus dem Ausland, damit sie in Nordrhein-Westfalen eine Nachwuchsgruppe aufbauen können. „Das deutschlandweit einzigartige Rückkehrerprogramm hat bislang 14 Spitzenforscherinnen und -forscher zurück nach NRW gebracht. Ich bin froh, dass wir nun drei weitere hochqualifizierte Talente an unsere Universitäten zurückholen konnten", freute sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Das zeigt die Stärke des Wissenschaftsstandortes NRW.“ Die drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen Chemie und Medizin sind bei der Ausschreibungsrunde 2012 des NRW-Rückkehrerprogramms erfolgreich gewesen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Wissenschaftsministerium fördert drei weitere deutsche Forschertalente aus dem Ausland, damit sie in Nordrhein-Westfalen eine Nach¬wuchsgruppe aufbauen können. „Das deutschlandweit einzigartige Rückkehrerprogramm hat bislang 14 Spitzenforscherinnen und -forscher zurück nach NRW gebracht. Ich bin froh, dass wir nun drei weitere hochqualifizierte Talente an unsere Universitäten zurückholen konnten", freute sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Das zeigt die Stärke des Wissenschaftsstandortes NRW.“

Die drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen Chemie und Medizin sind bei der Ausschreibungsrunde 2012 des NRW-Rückkehrerprogramms erfolgreich gewesen. Eine Experten¬jury traf die Entscheidung nach einem zweitägigen Auswahlsymposium in Düsseldorf. Die drei jungen Forscherinnen und Forscher konnten die Hochschule ihrer Wahl frei wählen. Sie erhalten im „Programm zur Förderung der Rückkehr des hoch qualifizierten Forschungsnachwuchses aus dem Ausland“ in den nächsten fünf Jahren jeweils 1,25 Millionen Euro zum Aufbau ihrer Nachwuchsgruppe.

Bei den drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern handelt es sich um:

Dr. Ute Scholl (29):
Die Medizinerin wird sich an der Universität Düsseldorf der Erforschung hormonproduzierender Nebennierentumore widmen. Insbesondere zielt das Vorhaben auf die Aufschlüsselung der molekularen Grundlagen des primären Hyperaldosteronismus. Dieser stellt eine der häufigsten bekannten Ursachen von Bluthochdruck dar. Die Erforschung des primären Hyperaldosteronismus soll zur Entwicklung neuer diagnos¬tischer Strategien und therapeutischer Optionen für Patienten mit dieser Erkrankung beitragen. Sie war bis zu ihrer Rückkehr an der Yale University in New Haven (USA) tätig.

Dr. Wolfgang Kastenmüller (37):
Wolfgang Kastenmüller arbeitete am renommierten „National Institutes of Health“ in Bethesda (USA). Der Mediziner wird zukünftig an der Universität Bonn die molekularen Mechanismen der Zell-Interaktionen und -Kommunikation zwischen verschiedenen Zellen des angeborenen und adaptiven Immunsystems untersuchen. Dabei kommt eine neue Technik, die sogenannte 2-Photonen Mikroskopie, zum Einsatz, die es ermöglicht, Zellen z.B. im Lymphknoten direkt zu visualisieren und ihr dynamisches Verhalten zu analysieren. Damit kann der genaue räumliche und zeitliche Ablauf einer Immunreaktion im Rahmen einer Infektion im lebenden Organismus studiert werden und somit ein grundlegender Beitrag zum Verständnis des Immunsystems geleistet werden.

Dr. Franziska Schoenebeck (30):
Franziska Schoenebeck war seit Februar 2010 Assistenzprofessorin für Physikalisch-Organische Chemie an der ETH Zürich. Das Forschungs-ziel der Chemikerin ist die Entwicklung neuartiger und umweltverträgli-cher Katalysatoren für energieeffiziente Prozesse und nachhaltige Transformationen, unter anderem für die Umwandlung von Treibhausgasen. Die Erforschung der Mechanismen, die diesen chemischen Prozessen zugrunde liegen, sind noch kaum verstanden und zentrales Element der Forschungsarbeiten von Franziska Schoenebeck, die dabei experimentelle Ansätze und „computational tools“ miteinander verknüpft. Sie wird eine Forschungsgruppe an der RWTH Aachen aufbauen.

Das NRW-Rückkehrerprogramm ist Teil der gezielten Nachwuchsförderung des Landes, zu der auch das „Junge Kolleg“ an der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und die Doktorandenausbildung an den Forschungsschulen gehören.
Die neue Ausschreibung für das NRW-Rückkehrerprogramm ist terminiert für Ende März/Anfang April 2013. Weitere Informationen zum Rückkehrerprogramm des Landes NRW finden Sie hier.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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