Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reiste nach Polen

27. Juni 2013

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reist nach Polen / Besuch der Gedenkstätte Auschwitz und verschiedener Stationen in der Woiwodschaft Schlesien

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reiste vom 27. bis 28. Juni 2013 nach Polen. Am Donnerstag, 27. Juni 2013, besuchte Ministerpräsidentin Kraft das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Sie begleitete vor Ort eine Schülergruppe sowie eine Gruppe von jüdischen Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen. Bei der Schülergruppe handelte es sich um Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums aus Bergisch-Gladbach. Die Jugendlichen vom NRW-Landesverband der Union der progressiven Juden in Deutschland kommen aus Köln, Unna und Bielefeld. Der Besuch der beiden Gruppen wird durch „Die Stiftung Erinnern ermöglichen“ gefördert. Ziel der Stiftung ist es, Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen einen Studienaufenthalt in der Gedenkstätte zu ermöglichen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reist vom 27. bis 28. Juni 2013 nach Polen.
Am Donnerstag, 27. Juni 2013, besucht Ministerpräsidentin Kraft das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Sie wird vor Ort eine Schülergruppe sowie eine Gruppe von jüdischen Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen begleiten. Bei der Schülergruppe handelt es sich um Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums aus Bergisch Gladbach. Die Jugendlichen vom NRW-Landesverband der Union der progressiven Juden in Deutschland kommen aus Köln, Unna und Bielefeld. Der Besuch der beiden Gruppen wird durch „Die Stiftung Erinnern ermöglichen“ gefördert. Ziel der Stiftung ist es, Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen einen Studienaufenthalt in der Gedenkstätte zu ermöglichen.

„Auschwitz, einer der dunkelsten Orte der Menschheitsgeschichte, stellt uns immer wieder vor die Frage: Warum ist das geschehen, wie war so etwas möglich? Dieser Ort weckt zugleich aber auch die große Entschlossenheit, alles dafür zu tun, dass so ein furchtbares Verbrechen nie wieder passiert. Daher ist es mir so wichtig, dass möglichst viele junge Menschen die Gelegenheit bekommen, Gedenkstätten wie Auschwitz zu besuchen. Das stärkt unser freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen,“ sagte Ministerpräsidentin Kraft zu Beginn ihrer Reise. Im Rahmen des Besuchs der Gedenkstätte Auschwitz wird die Ministerpräsidentin in Gegenwart der Jugendlichen auch einen Kranz an der Todesmauer Block 11/12 niederlegen.

Zum Abschluss des Tages verleiht Ministerpräsidentin Kraft den Landesverdienstorden an Pfarrer Manfred Deselaers. Der gebürtige Düsseldorfer wird für seine Verdienste als langjähriger pädagogischer Leiter des Zentrums für Dialog und Gebet, einer Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz, geehrt.

Am Freitag, 28. Juni 2013, wird Ministerpräsidentin Kraft den Marshall der Woiwodschaft (Regierungsbezirk) Schlesien, Miroslaw Sekuła, zu einem Meinungsausaustausch in Kattowitz treffen. Dabei soll die in diesem Jahr auslaufende politische Erklärung über die Regionalpartnerschaft zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der polnischen Woiwodschaft Schlesien um weitere fünf Jahre verlängert werden. Schwerpunkte sind die Themen Raumordnung, Stadtentwicklung, Energie, Umwelt, Wirtschaft und Landwirtschaft sowie die kulturelle und touristische Zusammenarbeit. „Die Kooperation zwischen unseren beiden Regionen hat sich in den vergangenen Jahren ausgezeichnet entwickelt. Zwischen Schlesien und NRW gibt es starke historische Verbindungslinien. Heute stehen wir als industriell geprägte Regionen vor ähnlichen Herausforderungen und können gegenseitig voneinander lernen. Die Partnerschaft ist ein hervorragendes Beispiel für lebendige interregionale Beziehungen in Europa“, sagte Ministerpräsidentin Kraft vor dem Besuch.

Anschließend wird die Ministerpräsidentin den Technologiepark Euro-Centrum Kattowitz besichtigen. Das Euro-Centrum konzentriert sich auf die Entwicklung von Technologien zur Energiegewinnung aus alternativen Energien und zur Energieeinsparung von Gebäuden.

Die Reise endet mit einem kurzen Besuch des Bergbaumuseums in der Zeche Guido in Zabrze. Das 2008 fertiggestellte Museum in einem ehemaligen Steinkohlebergwerk ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur. Auf Grund der vielfältigen Kooperationen mit Partnern aus NRW, unter anderem mit der Zeche Zollverein in Essen, ist das Museum ein fester Bestandteil der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Schlesien und Nordrhein-Westfalen.

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