Ministerpräsident Laschet empfängt den Botschafter Italiens
19. März 2019

Ministerpräsident Laschet empfängt den Botschafter Italiens Luigi Mattiolo

Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Italien vertiefen

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Botschafter der Italienischen Republik, S.E Luigi Mattiolo, zu seinem Antrittsbesuch empfangen.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat den Botschafter der Italienischen Republik, S.E Luigi Mattiolo, zu seinem Antrittsbesuch empfangen. Der italienische Botschafter wurde vom Generalkonsul der Italienischen Republik in Köln, Pierluigi Ferraro, begleitet. Vor dem Beginn des Gesprächs trug sich Botschafter Mattiolo in das Gästebuch der Landesregierung ein.
 
Im Gespräch ging es neben dem allgemeinen Austausch zur aktuellen politischen Situation in Deutschland und Nordrhein-Westfalen sowie in Italien und den Beziehungen der beiden Länder vor allem um europapolitische Themen.
 
Ministerpräsident Armin Laschet sagte: „In einer Zeit, wo nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Europäischen Union auf dem Spiel steht, brauchen wir gemeinsames Handeln. Italien war immer traditionell ein starker Partner, den Europa braucht. Deshalb ist es gut, sich mit dem Vertreter Italiens in Deutschland über die aktuellen Debatten zur Zukunft Europas, den Europakurs der italienischen Regierung sowie die im Mai anstehenden Europawahlen auszutauschen kann.“
 
Vertiefend ging es im Gespräch mit Botschafter Mattiolo über aktuelle Entwicklungen in der Wirtschafts- und Währungsunion und den zurzeit diskutierten Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union. Zentrales Thema war auch die mögliche Intensivierung der Beziehungen Nordrhein-Westfalens zu Italien. Ministerpräsident Laschet dazu: „Nordrhein-Westfalen ist Heimat von vielen italienischstämmigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die mit ihren Familien schon seit Jahrzehnten hier leben und unser Land mit aufgebaut und bereichert haben. Sie sind ein wichtiger Faktor unserer guten Beziehungen. Vor diesem Hintergrund ist es uns ein besonderes Anliegen, dass Nordrhein-Westfalen und Italien ihre bilateralen Beziehungen weiter vertiefen und intensivieren.“
 
In Nordrhein-Westfalen leben über 140.000 Staatsangehörige italienischer Herkunft. Zwischen Nordrhein-Westfalen und Italien gibt es aktuell 16 Städtepartnerschaften, darunter beispielsweise Köln mit Turin, Unna mit Pisa, Bonn mit Frascati und Oberhausen mit Iglesias. Düsseldorf hat im März 2016 eine neue Städtepartnerschaft mit Palermo geschlossen. 114 Schulen in Nordrhein-Westfalen pflegen internationale Kontakte mit italienischen Schulen und es gibt aktuell 365 Hochschulkooperationen.
 
Die italienische Wirtschaft ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone und die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Mit einem Handelsvolumen von 20,5 Milliarden Euro im Jahr 2017 ist Italien auf Platz sieben der Handelspartner Nordrhein-Westfalen, vor Polen und nach den USA.
 
In Nordrhein-Westfalen existiert ein Netzwerk italienischer Einrichtungen. So hat die Italienische Handelskammer für Deutschland (ITKAM) ein Büro in Köln genauso wie die Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung MERCURIO, ein italienisches Kulturinstitut und die Kulturvereinigung Italia Altrove. Das italienische Generalkonsulat hat ebenfalls seinen Sitz in Köln, ein weiteres italienisches Konsulat befindet sich in Dortmund.

Zur Person

Botschafter Mattiolo studierte Politikwissenschaften an der Sapienza-Universität in Rom. Er startete seine diplomatische Karriere 1981 und war unter anderem in Moskau, Brüssel, New York, Tel Aviv und Ankara tätig. Seit Dezember 2018 ist Mattiolo Botschafter der Italienischen Republik in Berlin.
 

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