Ministerin Schäfer überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Guido de Werd

27. Juni 2013

Ministerin Schäfer überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Guido de Werd

Für seine langjährigen und herausragenden Verdienste im kulturellen Bereich hat Kulturministerin Ute Schäfer das Verdienstkreuz 1. Klasse an Guido de Werd überreicht.

Düsseldorf, den 27.Juni 2013. Für seine langjährigen und herausragenden Verdienste im kulturellen Bereich hat Kulturministerin Ute Schäfer das Verdienstkreuz 1. Klasse an Guido de Werd überreicht. "Mit Ihrer einzigartigen Fähigkeit und Ihrem außerordentlichen Engagement haben Sie die Menschen für die Kunst begeistert", sagte Schäfer.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - wie das Bundesverdienstkreuz offiziell heißt - ist eine hohe Anerkennung, die der Bundespräsident für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

"Auch nach Beginn Ihrer Altersteilzeit engagieren sie sich weiterhin mit ganzer Kraft für Kunst und Kultur. Ihre Begeisterung für die Kunst und die hohe fachliche Kompetenz brauchen wir, um in NRW die kulturelle Vielfalt weiterzuentwickeln", sagte die Ministerin.

Guido de Werd ist seit 1987 Mitgründer des "Freundeskreises Museum Kurhaus und Koekkeok-Haus Kleve e. V. Durch seinen kontinuierlichen Einsatz hat der Verein mittlerweile mehr als 1.500 Mitglieder und zählt damit zu den größten Kulturvereinen des Niederrheins. Eine große Zahl der Mitglieder und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie viele Besucherinnen und Besucher kommen aus den Niederlanden. Als Mentor und Motor des Vereins nimmt Herr de Werd an fast allen Exkursionen teil und begleitet viele mehrtägige Kunstreisen. Das Museum hat sich zu einem der kulturellen Glanzlichter am Niederrhein entwickelt, das national und international große Beachtung findet.

Als deutsch-niederländischer "Grenzgänger" setzte er Maßstäbe für gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Anregungen. Sein Wirken als Museumsdirektor machte die Klever Museen bundesweit und grenz überschreitend bekannt und ging weit über das übliche Maß einer Berufsausübung hinaus. Daneben setzte er sich für das Stadtbild Kleves ein, indem er denkmalpflegerische und städtebauliche Aspekte anmahnte.

Eine Reihe bedeutender Kunstwerke, die im Besitz des Vereins oder der Stadt Kleve sind, konnten aufgrund seiner hervorragenden Kontakte zu Künstlern, Sponsoren und Mäzenen erworben werden. Maßgeblich beteiligt war Herr de Werd an der Konzeption und Durchführung des Umbaus des an das Kurhaus angrenzenden Friedrich-Wilhelm-Bades/Atelier Joseph Beuys. Die von ihm und seinem Freundkreis durchgeführte Spendenaktion brachte einen Betrag von 470.000 Euro ein. Die Aufgabe der Restaurierung und Renovierung des Friedrich-Wilhelm-Bades als ältestem Teils des Klever Kurhauses versteht Herr de Werd als sein Lebenswerk.

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