Ministerin Schäfer: „Kulturrucksack NRW“ erfolgreich angelaufen – Bereits 130 Städte und Gemeinden machen mit

13. November 2012

Ministerin Schäfer: „Kulturrucksack NRW“ erfolgreich angelaufen – Bereits 130 Städte und Gemeinden machen mit

Kulturministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf zwölf weitere Städte, fünf weitere Kreise und sechs weitere kommunale Verbünde vorgestellt, die ab 2013 am Programm „Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen“ teilnehmen werden. „Damit bieten mehr als 130 Städte und Gemeinden das Anfang des Jahres gestartete Kulturangebot für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren an. Dies bringt uns unserem Ziel wieder ein Stück näher, Nordrhein-Westfalen zu einem Kinder- und Jugendkulturland zu machen“, erklärte Schäfer.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Kulturministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf zwölf weitere Städte, fünf weitere Kreise und sechs weitere kommunale Verbünde vorgestellt, die ab 2013 am Programm „Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen“ teilnehmen werden. „Damit bieten mehr als 130 Städte und Gemeinden das Anfang des Jahres gestartete Kulturangebot für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren an. Dies bringt uns unserem Ziel wieder ein Stück näher, Nordrhein-Westfalen zu einem Kinder- und Jugendkulturland zu machen“, erklärte Schäfer.

„Kulturelle Bildung kann einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen leisten. Voraussetzung allerdings ist, dass wir die Tür zu Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche so früh und so weit wie möglich öffnen“, sagte die Ministerin.

Mit dem 2012 an den Start gegangenen Landesprogramm „Kulturrucksack NRW“ sollen Kindern und Jugendlichen kostenlose oder deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote eröffnet werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und ihren  Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen. „Der Kulturrucksack NRW lädt nicht nur junge Menschen zur Teilhabe am kulturellen Leben ein, er verbindet und stärkt  auch vor Ort bewährte Strukturen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung“, so Schäfer. Das Land stellt für den „Kulturrucksack NRW“ jährlich rund drei Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir wollen vor allem Zehn- bis 14-jährige ansprechen, weil es für diese Altersgruppe bisher zu wenig Angebote gibt. In diesem Alter entwickeln die jungen Menschen eigene kulturelle Interessen und Vorstellungen. Wir müssen ihnen auch die Gelegenheit geben, sie in kulturelle Projekte einzubringen. Der Kulturrucksack soll sie dabei unterstützen“, sagte die Ministerin.

Der „Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen“ knüpft an bestehende Programme wie zum Beispiel „Künstler in die Kita“, „Jedem Kind ein Instrument“, „Kultur und Schule“, „KulturScouts“ oder „Kulturstrolche“ an, die bereits in den Kindertageseinrichtungen und Schulen Nordrhein-Westfalens angeboten werden. Kommunen, in denen mehr als 3.500 junge Menschen im Alter von zehn bis 14 Jahren leben, können sich direkt am Kulturrucksack beteiligen, kleinere Städte und Gemeinden können sich im Verbund mit anderen bewerben. Das Land unterstützt die Kulturrucksack-Kommunen mit jährlich 4,40 Euro pro Kind oder Jugendlichen in der genannten Altersgruppe.

„Die Angebote der Pilotkommunen zeigen, wie gut kostengünstige, attraktive Kulturangebote bei Kindern und Jugendlichen ankommen. Wichtig ist, die jungen Leute frühzeitig in die Planung einzubeziehen, damit sie ihre Ideen und Vorstellungen einbringen“, sagte Schäfer. Durch die enge Zusammenarbeit von Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen konnten die Kommunen sogar neue Zielgruppen ansprechen.

Alle örtlichen und überregionalen Angebote wie Aufführungen, Festivals, Kurse, Workshops oder Ferienaktionen stehen auf dem Internetportal des Kulturrucksacks: www.kulturrucksack.nrw.de. Aktuell sind es rund 300 Angebote für Kinder und Jugendliche in NRW.

Eine Koordinierungsstelle bei der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e.V. unterstützt die Kommunikation und Vernetzung auf Landesebene.

Folgende Kommunen nehmen ab 2013 erstmals am Kulturrucksack NRW teil:

Arnsberg
Bergisch Gladbach
Bonn
Kreis Coesfeld
Detmold
Dormagen und Monheim a. Rh.
Duisburg
Kreis Düren
Düren
Düsseldorf
Kreis Euskirchen
Hagen
Kreis Heinsberg
Herzogenrath und Würselen
Kreis Höxter
Ibbenbüren und Hörstel
Iserlohn
Münster
Nettetal, Tönisvorst mit Brüggen und Grefrath
Remscheid
Velbert und Heiligenhaus
Vreden, Stadtlohn und Gescher
Wuppertal

Folgende Kommunen nehmen bereits seit Anfang 2012 am Kulturrucksack NRW teil:

Hamm, Dortmund, Unna, Bochum, Herne, Paderborn, Herford, Minden, Bielefeld, Mülheim, Ratingen, Oberhausen, Moers, Mönchengladbach, Neuss, Solingen, Köln, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Marl, Gelsenkirchen, Kooperation Menden-Fröndenberg, Verbund Bergkamen und Kamen, StädteRegion Aachen (8 Städte, 2 Gemeinden), Kooperative Bewerbung Lohmar, Overath, Rösrath, Troisdorf, Städteverbund Ahlen-Drensteinfurt-Sendenhorst, Kooperation Krefeld, Willich, Viersen, Ennepe-Ruhr-Kreis

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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