Ministerin Schäfer: Eigenständige Jugendpolitik ist ein wichtiger Baustein für Generationengerechtigkeit

12. April 2013

Ministerin Schäfer: Eigenständige Jugendpolitik ist ein wichtiger Baustein für Generationengerechtigkeit

Jugendministerin Ute Schäfer hat auf dem 18. Landesjugendtag der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW in Neuss dafür geworben, sich gemeinsam für eine Weiterentwicklung der Jugendpolitik in Nordrhein-Westfalen zu engagieren. „Wir müssen den Jugendlichen die Chance eröffnen, sich in die Gestaltung ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Lebensbedingungen aktiv einzumischen. Dafür brauchen wir eine eigenständige Jugendpolitik. Sie ist ein wichtiger Baustein für Generationengerechtigkeit“, erklärte Schäfer. Jugendpolitik sei nicht denkbar ohne die Beteiligung von jungen Menschen. Ziel der Landesregierung sei es deshalb, die Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen deutlich zu machen – mit Blick auf die Jugendarbeit selbst, aber auch auf andere wichtige Politikfelder wie zum Beispiel Schule, Arbeit, Umwelt, Soziales und Kommunales.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Jugendministerin Ute Schäfer hat auf dem 18. Landesjugendtag der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW in Neuss dafür geworben, sich gemeinsam für eine Weiterentwicklung der Jugendpolitik in Nordrhein-Westfalen zu engagieren. „Wir müssen den Jugendlichen die Chance eröffnen, sich in die Gestaltung ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Lebensbedingungen aktiv einzumischen. Dafür brauchen wir eine eigenständige Jugendpolitik. Sie ist ein wichtiger Baustein für Generationengerechtigkeit“, erklärte Schäfer. 

Jugendpolitik sei nicht denkbar ohne die Beteiligung von jungen Menschen. Ziel der Landesregierung sei es deshalb, die Interessen und Be¬dürfnisse von jungen Menschen deutlich zu machen  – mit Blick auf die Jugendarbeit selbst, aber auch auf andere wichtige Politikfelder wie zum Beispiel Schule, Arbeit, Umwelt, Soziales und Kommunales. „Es ist das ureigene Recht der Jugendlichen, sich einzumischen und für Bewegung in der Gesellschaft zu sorgen“, sagte Schäfer.

Die Landesregierung habe in den letzten zwei Jahren bereits die Weichen in Richtung einer eigenständigen Jugendpolitik gestellt. Neben der Aufstockung des Kinder- und Jugendförderplans um 20 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro für die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen habe es auch eine inhaltliche Neuausrichtung des Kinder- und Jugendförderplans gegeben. Mit der aktuell laufenden Aufstellung des Kinder- und Jugendförderplans 2013-2017 werde vor allem der Gedanke der Partizipation noch einmal gestärkt.

„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen werden wir zukünftig stärker als bislang in den Fokus nehmen. Denn alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihres Entwicklungsstands beteiligt zu werden“, erklärte die Ministerin.

Ministerin Schäfer begrüßte auch die Wahl des Mottos „Generationengerechtigkeit – gerecht auch für die Jugend!?“.  „Mit der ‚#Jukon12‘ und dem Start der Initiative ‚umdenken-jungdenken! Frische Ideen für NRW‘ des Landesjugendrings NRW haben wir bereits einen jugendpolitischen Diskussionsprozess initiiert. Ich freue mich sehr, dass die Beamtenbund-Jugend mit dem Thema ‚Generationengerechtigkeit‘ diesen roten Faden aufgegriffen hat“, sagte Schäfer. Dies zeige einmal mehr, dass sich alle Beteiligten auf den Weg gemacht hätten, ihre Ideen und Vorstellungen in den Prozess der Etablierung einer eigenständigen Jugendpolitik in Nordrhein-Westfalen einzubringen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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