Ministerin Löhrmann: Gedenktage sind Impulsgeber für die schulische Erinnerungsarbeit

31. August 2014

Ministerin Löhrmann: Gedenktage sind Impulsgeber für die schulische Erinnerungsarbeit / Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September vor 75 Jahren

Am kommenden Montag jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Aus diesem Anlass betonte Schulministerin Sylvia Löhrmann die besondere Bedeutung von Gedenktagen als Impulsgeber für die schulische Erinnerungsarbeit. „Der 1. September erinnert uns daran, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern jeden Tag aufs Neue erarbeitet und bewahrt werden müssen“, erklärte Ministerin Löhrmann. „Der Zweite Weltkrieg hat unermessliches Leid über die Menschen gebracht. Jede Schülergeneration hat die Aufgabe, ihre eigene Antwort auf die Frage nach den Lehren aus der Vergangenheit finden“, so die Ministerin weiter.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Am kommenden Montag jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Aus diesem Anlass betonte Schulministerin Sylvia Löhrmann die besondere Bedeutung von Gedenktagen als Impulsgeber für die schulische Erinnerungsarbeit. „Der 1. September erinnert uns daran, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern jeden Tag aufs Neue erarbeitet und bewahrt werden müssen“, erklärte Ministerin Löhrmann. „Der Zweite Weltkrieg hat unermessliches Leid über die Menschen gebracht. Jede Schülergeneration hat die Aufgabe, ihre eigene Antwort auf die Frage nach den Lehren aus der Vergangenheit finden“, so die Ministerin weiter.

Schulministerin Sylvia Löhrmann wird am 1. September 2014 die Erich-Fried-Gesamtschule in Herne besuchen und dort an einer Gedenkfeier zum Jahrestag des Kriegsbeginns 1939 teilnehmen. Die Schule pflegt seit 1997 ein bundesweit einmaliges Projekt zur regionalen Geschichte. Beim „Kohlengräberland“-Projekt setzen sich Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen regionalen Geschichte sowie der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung auseinander. Damit werden die Ereignisse des Ersten und Zweiten Weltkrieges erfahrbar.

Das Schulministerium setzt ein Konzept zur Stärkung der Erinnerungskultur in der Schule mit dem Titel „Erinnern für die Zukunft“ kontinuierlich um. Ministerin Löhrmann: „Unsere Schulen sollen Orte sein, an denen Demokratie gelernt und gelebt wird. Demokratie braucht aber das Wissen um seine geschichtliche Verankerung. Deshalb ist die Erinnerungskultur ein wichtiger Teil der historisch-politischen Bildung.“ Die Ministerin verwies darauf, dass das Erinnern vor neuen Herausforderungen stehe. „Immer weniger Zeitzeugen können von ihren Erlebnissen berichten. Gleichzeitig müssen wir die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte für Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte anschlussfähig machen. Mit dem Konzept ‚Erinnern für die Zukunft‘ wollen wir die Schulen bei der Erinnerungsarbeit unterstützen.“

Wesentlicher Bestandteil des Konzepts „Erinnern für die Zukunft“ ist die „Bildungspartnerschaft Gedenkstätte und Schule“. Sie unterstützt und begleitet die Zusammenarbeit von Schulen und Gedenkstätten auf vielfältige Art und Weise.

Weiter Informationen unter: www.gedenkstaette.schulministerium.nrw.de/Bildungspartner/Bildungspartnerinitiativen/Gedenkstätte-und-Schule/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505.

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