Ministerin Löhrmann: Die deutsch-französische Partnerschaft immer wieder neu mit Leben füllen

24. Januar 2014

Ministerin Löhrmann: Die deutsch-französische Partnerschaft immer wieder neu mit Leben füllen / Gespräch mit französischem Generalkonsul und Schülerinnen und Schülern

Schulministerin Sylvia Löhrmann und der französische Generalkonsul Michel Giacobbi haben gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Düsseldorfer Gymnasiums Gerresheim über die deutsch-französische Partnerschaft diskutiert. Anlässlich des Deutsch-Französischen-Tages am 22. Januar hatte das französische Unternehmen Vallourec zu der Gesprächsrunde in eines seiner deutschen Werke nach Düsseldorf eingeladen. „Vor 51 Jahren wurde der Élysée-Vertrag geschlossen. Er beinhaltet für uns alle die Verpflichtung, die deutsch-französische Freundschaft immer wieder aufs Neue mit Leben zu füllen. Besonders jungen Menschen möchte ich das ans Herz legen“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann. Die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 bis 11 nutzten die Gelegenheit des intensiven Austausches. Lebhaft wurde über den hohen Stellenwert des deutsch-französischen Verhältnisses für Europa diskutiert.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann und der französische Generalkonsul Michel Giacobbi haben heute gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Düsseldorfer Gymnasiums Gerresheim über die deutsch-französische Partnerschaft diskutiert. Anlässlich des Deutsch-Französischen-Tages am 22. Januar hatte das französische Unternehmen Vallourec zu der Gesprächsrunde in eines seiner deutschen Werke nach Düsseldorf eingeladen. „Vor 51 Jahren wurde der Élysée-Vertrag geschlossen. Er beinhaltet für uns alle die Verpflichtung, die deutsch-französische Freundschaft immer wieder aufs Neue mit Leben zu füllen. Besonders jungen Menschen möchte ich das ans Herz legen“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann.

Die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 bis 11 nutzten die Gelegenheit des intensiven Austausches. Lebhaft wurde über den hohen Stellenwert des deutsch-französischen Verhältnisses für Europa diskutiert. „Unsere Partnerschaft ist für ein starkes Europa unerlässlich, denn der europäische Gedanke ist untrennbar damit verknüpft: Wollen wir ihn weitertragen, gilt es die deutsch-französischen Beziehungen zu pflegen und hüten“, erklärte Generalkonsul Michel Giacobbi. Auch viele praktische Fragen wie etwa zur Bedeutung von Fremdsprachen für die berufliche Orientierung wurden gestellt. Norbert Keusen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vallourec Deutschland, gab dabei Einblicke in die gelebte Praxis des Unternehmens. Er unterstrich: „Wir freuen uns über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an Sprachen und internationalem Austausch. In einer globalisierten Welt kann das ein Schlüssel zum Erfolg sein.“
Schulministerin Sylvia Löhrmann ermunterte die Schülerinnen und Schüler, sich auch über die gemeinsame Vergangenheit zu informieren. Gerade das Jahr 2014 böte sich dafür an: „Vor 100 Jahren hat der Erste Weltkrieg begonnen. Nur wenn wir verstehen, wie historische Entwicklungen ihre Anfänge genommen haben, können wir verhindern, dass Geschichte sich wiederholt. Eine gelebte Erinnerungskultur hilft uns dabei, die Vergangenheit zu verstehen und neu auf einander zuzugehen.“ Die Bedeutung Frankreichs für Nordrhein-Westfalen wird in der Bildung unter anderem durch die große Zahl an Schulpartnerschaften deutlich: Von derzeit 801 Schulpartnerschaften in Nordrhein-Westfalen bestehen mehr als die Hälfte (454) der Partnerschaften mit Schulen in Frankreich.

Nach der Diskussionsrunde erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Produktion des Unternehmens Vallourec. Die Vallourec-Gruppe produziert nahtlos warmgefertigte Stahlrohre besonders für die Energiemärkte und weitere industrielle Anwendungen. Der deutsche Teil der Gruppe (Vallourec Deutschland GmbH) ist mit drei Standorten in Nordrhein-Westfalen sowie mit zwei Forschungszentren in Nordrhein-Westfalen und Sachsen präsent. Das Unternehmen mit Hauptsitz im französischen Boulogne-Billancourt beschäftigt in Deutschland rund 4.000 Menschen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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