Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen
16. September 2019

Ministerin Gebauer gratuliert den ausgezeichneten Schulen aus Bonn und Bochum

Zwei Schulen aus Nordrhein-Westfalen erhalten den Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen

Zwei Schulen aus Nordrhein-Westfalen sind mit dem Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen ausgezeichnet worden, der vom Beauftragen der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bertelsmann Stiftung verliehen wird.

 
Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Zwei Schulen aus Nordrhein-Westfalen sind mit dem Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen ausgezeichnet worden, der vom Beauftragen der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bertelsmann Stiftung verliehen wird. Die Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn und die Matthias-Claudius-Gesamtschule in Bochum erhalten jeweils ein Preisgeld von 3.000 Euro. Schulministerin Yvonne Gebauer gratulierte den Preisträgern und erklärte: „Ich freue mich, dass gleich zwei der fünf Auszeichnungen nach Nordrhein-Westfalen gehen. Die ausgezeichneten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie Inklusion vor Ort gelingen kann: mit kreativen Konzepten und individuellen Ideen. Für ihr vorbildliches Engagement möchte ich allen Beteiligten ganz herzlich danken. Der Preis ist eine verdiente Anerkennung ihrer Leistung. Die Landesregierung arbeitet daran, die Rahmendbedingungen für eine erfolgreiche schulische Inklusion landesweit zu verbessern.“
 
Für mehr Qualität in der Inklusion an Schulen hat die Landesregierung zum laufenden Schuljahr einige Neuregelungen getroffen: Das Land setzt erstmals verbindliche Qualitätsstandards. Dazu gehören ein pädagogisches Konzept, pädagogische Kontinuität durch Lehrkräfte für sonderpädagogische Förderung und eine systematische Fortbildung. Zudem müssen an den Schulen die baulichen und räumlichen Voraussetzungen erfüllt sein.
 
Um die Schulen des Gemeinsamen Lernens auch personell für die Herausforderungen der Inklusion auszustatten, stellt das Land bis zum Jahr 2025 rund 6.000 zusätzliche Stellen an weiterführenden Schulen bereit. Zusammen mit den sozialpädagogischen Fachkräften in der Schuleingangsphase der Grundschule, die auch als Unterstützung für die Inklusion dienen können, investiert das Land damit insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro zusätzlich. Darüber hinaus steht für die Schulen des Gemeinsamen Lernens im neuen Schuljahr ein zusätzliches Fortbildungsbudget in Höhe von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro bereit.
 

 

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