Minister Schneider fordert doppelte Staatsbürgerschaft

2. Oktober 2013

Minister Schneider: Wir brauchen mehr Einbürgerungen - deshalb brauchen wir den Doppelpass! / Minister Schneider fordert doppelte Staatsbürgerschaft

Anlässlich des „Tags der offenen Moschee“ und des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2013 ruft NRW-Integrationsminister Guntram Schneider die Migrantinnen und Migranten im Land auf, sich verstärkt einzubürgern. „Wir sind ein Land der Vielfalt. Die Muslime gehören zu uns und deshalb lade ich Sie ein, mit zu bestimmen und mit zu entscheiden. Das geht nur mit dem deutschen Pass.“ An die neue Bundesregierung richtete Minister Schneider den Appell, endlich die Mehrstaatigkeit zuzulassen: „Wir brauchen die doppelte Staatsbürgerschaft, wenn wir wollen, dass Migrantinnen und Migranten in ihrer großen Mehrheit Deutsche werden“, so Minister Schneider.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Anlässlich des „Tags der offenen Moschee“ und des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2013 ruft NRW-Integrationsminister Guntram Schneider die Migrantinnen und Migranten im Land auf, sich verstärkt einzubürgern. „Wir sind ein Land der Vielfalt. Die Muslime gehören zu uns und deshalb lade ich Sie ein, mit zu bestimmen und mit zu entscheiden. Das geht nur mit dem deutschen Pass.“

An die neue Bundesregierung richtete Minister Schneider den Appell, endlich die Mehrstaatigkeit zuzulassen: „Wir brauchen die doppelte Staatsbürgerschaft, wenn wir wollen, dass Migrantinnen und Migranten in ihrer großen Mehrheit Deutsche werden“, so Minister Schneider.

Schon jetzt würden über 50 Prozent der Migrantinnen und Migranten unter Hinnahme des Doppelpasses eingebürgert, vor allem EU-Bürger. „Es ist aber nicht einzusehen, warum Italiener dies dürfen, aber Türken nicht. Es darf keine Zwei-Klassen-Einbürgerung in Deutschland geben. Deshalb brauchen wir die doppelte Staatsbürgerschaft.“

Schneider wies auf eine NRW-Studie hin, wonach 60 Prozent der türkisch-stämmigen Migrantinnen und Migranten noch keinen Einbürgerungsantrag gestellt haben. Als Haupthinderungsgrund werde die fehlende Doppelstaatsangehörigkeit angegeben. Das Land wirbt seit dem Frühjahr mit seiner Einbürgerungsoffensive „Ja, ich will!“ für mehr Einbürgerungen in NRW. Die Landesregierung begreift die Vielfalt im Land als Chance.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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