Minister Schneider: Wir brauchen ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Armut

16. Oktober 2012

Minister Schneider: Wir brauchen ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Armut

Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider hat ein noch stärkeres Zusammenrücken von Kirchen, Politik und Wohlfahrts­verbänden gefordert, um dem wachsenden Armutsrisiko in Deutschland wirkungsvoller entgegen zu wirken.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider hat ein noch stärkeres Zusammenrücken von Kirchen, Politik und Wohlfahrts­verbänden gefordert, um dem wachsenden Armutsrisiko in Deutschland wirkungsvoller entgegen zu wirken. „Die soziale Schere geht bei uns immer weiter auseinander – das ist eine zentrale Herausforderung für die Politik in unserem Land. Notwendig ist aber auch, dass möglichst viele Kräfte in der Gesellschaft gemeinsam noch mehr daran arbeiten, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die immer tiefer gehende gesellschaftliche Spaltung zu stoppen“, erklärte Schneider in Düsseldorf auf einem Empfang der Landesregierung anlässlich der Konferenz des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung.

Auf der Veranstaltung betonte Schneider, dass ohne soziale Gerechtig­keit die Menschenwürde in Gefahr sei. Besonders würdigte der Minister in diesem Zusammenhang die Arbeit der Diakonie. „Sie ist wie in vielen anderen Bereichen auch bei der Begleitung von Menschen in sozialen Notlagen stets engagiert, sie tut dies vorbildlich und – wie die gesamte Freie Wohlfahrtspflege - in guter Zusammenarbeit mit der Landes­regierung“, betonte Schneider. „Den guten Austausch und das Miteinander werden wir auch weiterhin pflegen“, sagte er.

Allein in Nordrhein-Westfalen galten 2011 rund 2,8 Millionen Menschen als einkommensarm, darunter 643.000 Jugendliche. In dem Evan­gelischen Werk für Diakonie und Entwicklung haben sich die Diakonie, die Hilfsaktion „Brot für die Welt“ und der Evangelische Entwicklungs­dienst zusammengeschlossen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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