Minister Remmel: Lärm macht krank

14. November 2013

Minister Remmel: Lärm macht krank / Neuaufgelegte Broschüre „Besser leben mit weniger Lärm“ gibt Tipps und Informationen für Lärmschutz im Alltag

Lärm ist ein Dauerproblem: Laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) fühlen sich in Deutschland 54 Prozent der Bürgerinnen und Bürger durch Straßenlärm gestört oder belästigt. Lärm beeinträchtigt dabei nicht nur unser Wohlbefinden, sondern kann nachweisbare gesundheitliche Folgen haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt sogar, dass Umweltlärm im Westen Europas jedes Jahr zum Verlust von über einer Million gesunden Lebensjahre führt. Mit der Broschüre „Besser leben mit weniger Lärm“ gibt das Umweltministerium Informationen und konkrete Tipps rund um einen besseren Lärmschutz im Alltag. Die bereits vergriffene Broschüre wurde jetzt aktualisiert und neu aufgelegt. NRW-Umweltminister Johannes Remmel betont die Bedeutung von Lärmschutz im Sinne eines umweltbezogenen Gesundheitsschutzes: „Lärm macht krank, er ist eines der großen Umweltprobleme unserer mobilen Gesellschaft. Wir müssen Bürgerinnen und Bürger in NRW besser schützen und den Lärm an der Quelle bekämpfen, denn jede Verringerung der Belastungen ist ein Gesundheitsgewinn“, so Remmel.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Lärm ist ein Dauerproblem: Laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) fühlen sich in Deutschland 54 Prozent der Bürgerinnen und Bürger durch Straßenlärm gestört oder belästigt. Lärm beeinträchtigt dabei nicht nur unser Wohlbefinden, sondern kann nachweisbare gesundheitliche Folgen haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt sogar, dass Umweltlärm im Westen Europas jedes Jahr zum Verlust von über einer Million gesunden Lebensjahre führt. Mit der Broschüre „Besser leben mit weniger Lärm“ gibt das Umweltministerium Informationen und konkrete Tipps rund um einen besseren Lärmschutz im Alltag. Die bereits vergriffene Broschüre wurde jetzt aktualisiert und neu aufgelegt. NRW-Umweltminister Johannes Remmel betont die Bedeutung von Lärmschutz im Sinne eines umweltbezogenen Gesundheitsschutzes: „Lärm macht krank, er ist eines der großen Umweltprobleme unserer mobilen Gesellschaft. Wir müssen Bürgerinnen und Bürger in NRW besser schützen und den Lärm an der Quelle bekämpfen, denn jede Verringerung der Belastungen ist ein Gesundheitsgewinn“, so Remmel.

Besonders in einem verkehrs- und bevölkerungsreichen Land wie Nordrhein-Westfalen ist Lärm nach wie vor ein großes Umweltproblem. Ungefähr 1,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind in NRW gesundheitsschädigenden Lärmpegeln ausgesetzt. Die Landesregierung setzt sich daher mit einer umfassenden Lärmminderungsstrategie für eine wirksame Lärmschutzpolitik ein. So unterstützt das Umweltministerium die Städte und Gemeinden beispielsweise bei der Erstellung von Lärmkarten und der nachfolgenden Aktionsplanung. Darüber hinaus setzt sich das Ministerium auch für eine Weiterentwicklung der verkehrsrechtlichen Regelungen ein. Ein erster wichtiger Schritt war dabei die Abschaffung des sogenannten Schienenbonus im Sommer dieses Jahres. Zur Verbesserung der Finanzierung konkreter Maßnahmen an kommunalen Straßen hat NRW erfolgreich eine Initiative in den Bundesrat eingebracht.

Im Rahmen des Aktionsbündnisses „NRW wird leiser“ fördert das Umweltministerium außerdem das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger Lärm individuell und freiwillig zu reduzieren. Das Aktionsbündnis bietet eine Plattform, an der sich die kommunalen Spitzenverbände, Bürgerinitiativen, Interessenverbände, Wirtschaft und Behörden beteiligen, um gemeinsame Konzepte zum Lärmschutz zu erarbeiten und als Multiplikatoren zu wirken. „Das Aktionsbündnis ist Teil unserer umfassenden Lärmminderungsstrategie. In einer Zeit, in der es immer hektischer und lauter wird, brauchen Menschen und Natur unbedingt mehr Ruhe. Wir müssen deshalb noch stärker für dieses Problem sensibilisieren, denn jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, um Lärm im Alltag zu mindern“, erklärt Minister Remmel.

Die kostenlose Broschüre erklärt wie Lärm wahrgenommen wird und erläutert die Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie gibt Tipps und für den Alltag und zeigt auf, wie die Lärmbelastung im Alltag reduziert werden kann und was Bürgerinnen und Bürger durch ihr individuelles Verhalten dazu beitragen können. Die Broschüre gibt beispielsweise konkrete Tipps, wie laut Musikanlangen eingestellt werden sollten, wann der Rasen gemäht werden darf, wie Laubbläser eingesetzt oder wann Flaschen im Altglascontainer entsorgt werden sollten. Sie bietet Hilfestellungen beim Kauf leiserer Geräte und Fahrzeugreifen und nennt Ansprechpartner Lärmproblemen in der eigenen Umgebung.

Die Broschüre kann auf www.umwelt.nrw.de heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Raphaela Hensch, Telefon 0211 4566-748.

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