Europäische Erklärung zur verantwortungsvollen Wohnungswirtschaft unterzeichnet

24. Februar 2015

Minister Groschek unterzeichnet Europäische Erklärung zur verantwortungsvollen Wohnungswirtschaft

Appell gegen Wohnungsknappheit und für bezahlbaren Wohnraum

Wohnungsbauminister Michael Groschek hat in Brüssel die Europäische Erklärung zu einer verantwortungsvollen Wohnungswirtschaft unterzeichnet. Groschek unterstützt damit das Anliegen der Organisatoren, sich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stark zu machen. Die Erklärung haben unter anderem bereits Schottland, die Stadt Wien, der Deutsche Mieterbund sowie etliche Verbände der Wohnungswirtschaft unterschrieben.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Wohnungsbauminister Michael Groschek hat in Brüssel die Europäische Erklärung zu einer verantwortungsvollen Wohnungswirtschaft unterzeichnet. Groschek unterstützt damit das Anliegen der Organisatoren, sich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum stark zu machen. Die Erklärung haben unter anderem bereits Schottland, die Stadt Wien, der Deutsche Mieterbund sowie etliche Verbände der Wohnungswirtschaft unterschrieben.

 

Groschek sagte anlässlich der Unterzeichnung: „Ich begrüße die formulierten Absichten und schließe mich dieser Erklärung als nordrhein-westfälischer Minister für Bauen und Wohnen ausdrücklich an. Die darin enthaltenen Aussagen sind schon heute in sehr vielen Punkten deckungsgleich mit den Zielsetzungen der Landespolitik in NRW: Wir brauchen eine sozial ausgewogene Wohnungspolitik, um auch in Zukunft den Menschen ausreichend bezahlbaren und qualitätsvollen Wohnraum zu bieten, insbesondere in den Boomstädten. Daher appelliere ich an alle Akteure der Wohnungswirtschaft, sich der Zielsetzung der Erklärung ebenfalls anzuschließen.“

 

Barbara Steenbergen vom Generalsekretariat des Internationalen Mieterbundes sagte: „Die Europäische Initiative für verantwortungsvolle Wohnungswirtschaft stellt die Bewohner in den Mittelpunkt. Unterstützer der Initiative verpflichten sich, die Weichen für mehr Mietermitbestimmung und langfristige Investitionen in bezahlbaren Mietwohnraum zu stellen. Wichtig ist, dass die Investitionen bei den Bewohnern ankommen, durch niedrigere Wohnkosten, hohe Energiesparstandards, barrierefreies Wohnen und soziale und ökologische Projekte für lebenswerte Nachbarschaften. Nordrhein-Westfalen mit seinem sozialen Wohnungsbauprogramm ist ein starker Partner für unsere Initiative. Wir hoffen, dass sich die in NRW tätigen Wohnungsunternehmen diesem Vorbild anschließen und mitmachen.“

 

Steigende Preise und ein hoher Nachfragedruck auf den Wohnungsmärkten in städtischen Wachstumsgebieten entlang der Rheinschiene sowie in Münster und Aachen auf der einen Seite und immer mehr Leerstände und ein erheblicher Modernisierungsstau in einigen ländlichen, aber auch in Teilen des Ruhrgebiets andererseits kennzeichnen die aktuelle Situation in NRW. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen und Wohnen hat seine Wohnraumförderpolitik entsprechend angepasst: Unter anderem stehen von 2014 bis 2017 Förderdarlehen von insgesamt 3,2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. Auch das von Groschek initiierte „Bündnis für Wohnen“ in NRW setzt sich seit längerem für den öffentlich geförderten Mietwohnungsbau ein. Trotz der teilweise angespannten Lage ist inzwischen klar erkennbar, dass der soziale Wohnungsbau in NRW im Ländervergleich wieder Fahrt aufnimmt: 2013 wurden in NRW beispielsweise doppelt so viele neue Mietwohnungen gefördert wie in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen zusammen.

 

Die Initiatoren der Deklaration sind Housing Europe, der europäische Verband des öffentlichen, genossenschaftlichen und sozialen Wohnungsbaus (www.responsiblehousing.eu), dem unter anderem auch der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) angehört, der Internationale Mieterbund sowie Delphis (Non-Profit-Verband von 25 gemeinnützigen / sozialen Wohnungsunternehmen in Frankreich). Der Internationale Mieterbund (www.iut.nu) wurde als NGO 1926 in der Schweiz gegründet. Der IUT gehören 66 Mieterschutzorganisationen in 45 Ländern weltweit an, darunter der Deutsche Mieterbund. Die IUT setzt sich für ein soziales Mietrecht, bezahlbaren Wohnraum und Mietermitbestimmung ein.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Fotos von der Unterzeichnung in Brüssel finden Sie ab 17.00 Uhr auf www.mbwsv.nrw.de.

Die komplette Europäische Erklärung zu einer verantwortungsvollen Wohnungswirtschaft finden Sie hier.

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Telefon 0211/3843-1013

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