Minister Duin: Die Wirtschaft in NRW braucht den Dialog mit der Öffentlichkeit

18. September 2014

Minister Duin: Die Wirtschaft in NRW braucht den Dialog mit der Öffentlichkeit

NRW steht im Wandel: Ob bei der Energiewende, der Digitalisierung der Industrie oder dem Ausbau von Verkehrswegen. Dabei sehen sich Planer und Investoren vor der Herausforderung, dass die Menschen stärker in Planungsprozesse einbezogen und früher informiert werden möchten. Wie sich der Dialog von Wirtschaft und Bürgerschaft verbessern lässt, war Thema von rund 250 Fachleuten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf dem Wirtschaftskongress „Veränderung – Gefahr oder Chance? Wirtschaftliche Entwicklung im Brennglas der Öffentlichkeit“.

Erneuerungsprozesse gelingen nur, wenn die Menschen vor Ort eingebunden werden

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:

NRW steht im Wandel: Ob bei der Energiewende, der Digitalisierung der Industrie oder dem Ausbau von Verkehrswegen. Dabei sehen sich Planer und Investoren vor der Herausforderung, dass die Menschen stärker in Planungsprozesse einbezogen und früher informiert werden möchten. Wie sich der Dialog von Wirtschaft und Bürgerschaft verbessern lässt, war Thema von rund 250 Fachleuten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf dem Wirtschaftskongress „Veränderung – Gefahr oder Chance? Wirtschaftliche Entwicklung im Brennglas der Öffentlichkeit“.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin rief dazu auf, den Wandel in NRW als Chance für Innovation zu begreifen. „Wie wichtig Industrie für einen sicheren Wirtschaftsstandort und für eine sichere Zukunft ist, das wissen und akzeptieren auch die Bürgerinnen und Bürger – im Prinzip. Da jedoch konkrete Infrastruktur- und Industrieprojekte vor Ort hinterfragt werden, ist es eine zentrale Herausforderung für Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die Menschen einzubeziehen“, sagte Duin. Zu diesem Zweck hat das Wirtschaftsministerium 2010 die Service- und Qualifizierungsstelle „Dialog schafft Zukunft“ ins Leben gerufen. Sie berät und unterstützt die verschiedenen Akteure bei der Entwicklung von Lösungen für ein zukunftsfähiges Wirtschaften und frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung. Der dafür erstellte „Werkzeugkasten“ ist bei über 800 öffentlichen und privaten Stellen im ganzen Land im Einsatz.

Kommunen stehen bei der Entwicklung von Nutzungsplänen oft vor der Herausforderung, Investoren zu gewinnen und gleichzeitig die Anliegen der Bevölkerung einzubeziehen. Auf dem Kongress berichteten die Referenten im Workshop „Standortentwicklung – Investition und Planung im Brennglas der Öffentlichkeit“ von ihren Erfahrungen und erarbeiteten gemeinsam mit den Teilnehmern Lösungswege. „Große Flächennutzungsprojekte sind ohne eine frühzeitige Beteiligung der Bürger heutzutage nur noch schwer umsetzbar. Aber wie das Projekt selbst, so muss auch der Dialog mit der Öffentlichkeit gut geplant werden. Der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Best Practices ist dabei unerlässlich“, betonte Prof. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien. Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft“ einen Dialogworkshop durchgeführt und Konzepte für die die frühzeitige Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung erarbeitet.

Weitere Informationen zur Arbeit der Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft“, zum Kongressprogramm und den Referenten finden Sie im Internet unter www.dialog-schafft-zukunft.nrw.de, ebenso Fotos vom Kongress zum Download (Pressebereich).

Pressekontakt: Matthias.Kietzmann@mweimh.nrw.de, Telefon: 0211/61772-204.

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