Wirtschaftsbericht Nordrhein-Westfalen

27. September 2016

Landesregierung legt Analyse der wirtschaftlichen Lage in NRW vor

Minister Duin: Vorausschauende Wirtschaftspolitik entfaltet ihre Wirkung

Die Landesregierung hat heute den Wirtschaftsbericht Nordrhein-Westfalen 2016 veröffentlicht. Er analysiert die langfristige wirtschaftliche Lage und stellt Strategien und Maßnahmen der Landesregierung dar.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:

Die Landesregierung hat heute den Wirtschaftsbericht Nordrhein-Westfalen 2016 veröffentlicht. Er analysiert die langfristige wirtschaftliche Lage und stellt Strategien und Maßnahmen der Landesregierung dar.
 
Minister Duin: „Der Wirtschaftsbericht bringt Klarheit und zeigt: NRW steht gut da. Bei ausländischen Direktinvestitionen ist unser Bundesland so beliebt wie kein anderes. Hidden Champions und Unternehmen von Weltrang haben hier ihren Sitz. Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe florieren, das Münsterland hat praktisch Vollbeschäftigung erreicht und die Wirtschaft an der Ruhr wächst überdurchschnittlich. Wachsende Steuereinnahmen sind ebenso Ausdruck der positiven Entwicklung wie die steigende Beschäftigung: Noch nie hatten in NRW so viele Menschen Arbeit wie heute.“
 
Um die strukturelle Lage umfassend zu bewerten, bezieht der Bericht längerfristige Indikatoren ein, beispielsweise zu Investitionen, Innovationen und Fachkräften. Ebenso analysiert er Branchen und Regionen. Wichtige Ergebnisse sind: 

  • Der wirtschaftliche Wandel ist in NRW weit vorangeschritten: Dienstleistungen machen inzwischen mehr als 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Dieser Sektor wächst im Gleichschritt mit dem Bund, zuletzt sogar leicht überdurchschnittlich.
  • Die Wachstumslücke des Bruttoinlandsproduktes gegenüber dem Bund hat seit der Weltfinanzkrise im Jahr 2008 zugenommen. Der Abstand lässt sich auch als Exportschwäche verstehen.
  • Das unterdurchschnittliche Wachstum der Industrie wird u.a. durch den hohen Anteil an Grundstoffindustrien (Bund: 19,8 Prozent, NRW: 28,9 Prozent) verursacht, die unter starkem Preisdruck
    stehen.
  • Gleichzeitig investieren diese Industrien und andere Teile der Wirtschaft unterdurchschnittlich in Innovationen.

 
Minister Duin sagte: „Zu einer ehrlichen Analyse gehört, auch Probleme zu benennen: Die Industrie befindet sich in einem strukturellen Anpassungsprozess, der einen langen Atem braucht. In manchen Regionen besteht Aufholpotenzial, das durch eine entschiedene Standortpolitik weiter gehoben werden muss.“
 
Der Minister betonte: „Der Bericht zeigt, dass unsere vorausschauende Wirtschaftspolitik ihre Wirkung mehr und mehr entfaltet. Die Landesregierung konzentriert sich weiter darauf, Investitionen und Innovationen zu fördern. Diesen Weg wird sie, z.B. mit dem Breitbandausbau und der Förderung der digitalen Wirtschaft, fortsetzen. Außerdem nutzt NRW die neuen Potenziale, die Klimaschutz- und Umweltwirtschaft für Wachstum, Innovation und Beschäftigung bieten.“

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