91 Millionen Euro für Digitalisierung in Modellkommunen

12. Januar 2018

Land investiert 91 Millionen Euro in Modellkommunen, um digitale Angebote für Bürger und Unternehmen zu entwickeln und auszubauen

Aachen, Gelsenkirchen, Soest und Wuppertal gehen mit Partnern in ihren Regionen neben Paderborn/OWL bei der Digitalisierung voran

Die Landesregierung treibt die Digitalisierung voran und unterstützt ausgewählte Kommunen und Regionen, damit sie ihre Verwaltung schneller digitalisieren, Bürgern wie Unternehmen attraktive Angebote unterbreiten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umsetzen.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Die Landesregierung treibt die Digitalisierung voran und unterstützt ausgewählte Kommunen und Regionen, damit sie ihre Verwaltung schneller digitalisieren, Bürgern wie Unternehmen attraktive Angebote unterbreiten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umsetzen. Abhängig von der Ausgestaltung dieser Vorhaben – etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität und Wohnen – können die Kommunen so zusätzlich zur Landesförderung von 91 Millionen Euro private Investitionen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe auslösen.
 
Bereits im September 2017 hatte das Land beschlossen, Ostwestfalen-Lippe zur digitalen Modellregion zu entwickeln. Leitkommune ist die Stadt Paderborn in Kooperation mit dem Kreis, der kreisangehörigen Stadt Delbrück, der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie der Bezirksregierung Detmold. OWL bot sich an, weil Paderborn wertvolle Vorarbeiten im Zuge des Wettbewerbs „Digitale Stadt“ geleistet und dafür erhebliche Investitionszusagen der Wirtschaft erhalten hatte.
 
Im Dialog mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Regierungspräsident/-innen und den Stadtspitzen hat das Land nun in den vier anderen Regierungsbezirken je eine Modellkommune bestimmt:

  • Aachen und die Städteregion sind aufgrund der exzellenten Forschungsinfrastruktur, der Lage und des digitalHUB für Modellprojekte und internationale Kooperationen ideal geeignet.
  • Soest als Oberzentrum des Kreises bietet sich als digitaler Erprobungsraum in ländlichen Regionen an. Projekte sollen mit Partnern – wie dem Landkreis Soest, Lippstadt und Iserlohn – entwickelt werden.
  • Wuppertal ist mit mehr als 300.000 Einwohnern ein gutes Testfeld für digitale Großstadtprojekte. Mit dem Forschungspotenzial u.a. der Bergischen Universität sollen diese Vorhaben auch gemeinsam mit Solingen und Remscheid umgesetzt werden.
  • Gelsenkirchen kann auf die Digitalisierungs-Initiative „Smart Region“ im Rahmen von Umbau 21 in der Emscher-Lippe-Region aufsetzen. Westfälische Hochschule und Hochschule Ruhr West sind bereits gut eingebunden. 

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen als europäisches Industrie- und Dienstleistungszentrum kann bei den digitalen Prozessen und Angeboten der Verwaltung besser werden. Das gilt gleichermaßen für die digitalen Serviceangebote der Rathäuser und die großen Themen der Stadtentwicklung wie Bildung, Gesundheit, Mobilität und Wohnen. Daher richten wir Modellregionen und -städte als ‚digitale Treiber‘ ein, um Schritt halten und anderen ein Beispiel geben zu können. Zugleich wollen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger praktisch erleben, wie die Digitalisierung den Umgang mit Ämtern und Behörden sowie das Leben in der Stadt vereinfacht und bequemer macht. Darum sind die Kommunen der ideale Ort, um diese innovativen Projekte zu entwickeln, auszuprobieren und voneinander zu lernen.“
 

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