USA-Reise
26. Oktober 2018

Kultur- und Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen reist in die USA

Umfangreiches Programm mit Besuchen von Harvard, MIT und Smithsonian Institution und US-Holocaust Memorial Museum

Von Montag, 29. Oktober bis Freitag, 2. November 2018 wird Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen Museen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten in den USA besuchen.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Von Montag, 29. Oktober bis Freitag, 2. November 2018 wird Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen Museen, Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten in den USA besuchen. In den drei Städten Washington, New York und Boston sucht die Ministerin mit einer kleinen Delegation den direkten Austausch mit ausgewählten Einrichtungen zu aktuellen Themen.
 
Inhaltliche Schwerpunkte der Reise sind unter anderen die Auswirkungen der Digitalisierung auf Museen, Archive und Forschungseinrichtungen, Gesundheitsforschung und Medizintechnik. Neben den thematischen Schwerpunkten und der Unterstützung der Hochschul- und Forschungskooperationen sowie dem Ausbau der Beziehungen zwischen den USA und Nordrhein-Westfalen wird bei der Reise auch die Geschichte gewürdigt. So wird ein Vertrag zur Übergabe von digitalisierten Dokumenten aus Nordrhein-Westfalen an das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) unterzeichnet.
 
Der Vertrag mit dem USHMM ermöglicht es dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, 72.000 Kopien von Gestapo-Akten dem Museum in Washington zu Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen. Damit unterstützt das Land den Aufbau eines Archivs zur Dokumentation des Unrechts an Juden und anderen religiösen, politischen und ethnischen Gruppen, die systematisch verfolgt und ermordet worden sind. Dazu kooperiert das Landesarchiv bereits mit der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Mit der Vertragsunterzeichnung ist das Landesarchiv mit den beiden weltweit bedeutendsten Gedenkstätten, die an den nationalsozialistischen Völkermord erinnern, im Austausch.

 
Einige ausgewählte Stationen der USA-Reise im Überblick:

Washington
Smithsonian Institution
 
Deutsch Historisches Institut (DHI)
 
National Science Foundation
 
United States Holocaust Memorial Museum (USHMM)
Unterzeichnung eines Vertrages zwischen dem Landesarchiv NRW und dem USHMM (Teilnahme ist nach Anmeldung möglich)
 
New York
Öffentliche Veranstaltung "Museen als Orte der Forschung" (Museums in the Digital Age) organisiert durch das New York Büro der Universitätsallianz Ruhr (Teilnahme ist nach Anmeldung möglich)
 
Hasso Plattner Institut for Digital Engineering
 
International Studio & Curatorial Program
 
German Academy
 
Boston
Massachusetts Institute of Technology, Department of Mechanical Engineering
 
Fraunhofer Center for Manufacturing Innovation (CMI)
 
Harvard Art Museums
 

Teilnehmer der Delegation:

  • Prof. Dr. Ursula Gather (Sprecherin der Landesrektorenkonferenz der Universitäten NRW),
  • Prof. Dr. Martin Wortmann (Vorstandsmitglied der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW)
  • Prof. Dr. Susanne Gaensheimer (Direktorin Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen)
  • Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff (Direktor Deutsches Bergbau-Museum Bochum).
     

Hintergrundinformationen:

Hochschulen/Wissenschaft
Die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen pflegen zahlreiche Beziehungen zu US-amerikanischen Partnern. Zurzeit gibt es rund 300 bilaterale Kooperationen auf der Ebene einzelner Hochschulen und Fachbereiche. Die Hochschulen pflegen ihre internationalen Kontakte im Rahmen der geltenden Hochschulautonomie.
 
In Nordrhein-Westfalen studierten im WS 2017/18 insgesamt 793 (393 Frauen / 400 Männer) Amerikaner aus den Vereinigten Staaten; 111 von ihnen haben zuvor auch die deutsche Hochschulzulassung erworben. Nach Fächergruppen: 29 Prozent der Studierenden sind in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 25 Prozent Geisteswissenschaften, 18 Prozent Ingenieurwissenschaften, 14 Prozent in den Math.-Naturwissenschaften, acht Prozent in Kunst- und Kunstwissenschaften sowie etwa vier Prozent in der Humanmedizin / Gesundheitswissenschaften eingeschrieben.
 
Kultur
Das Land fördert einzelne Exportprojekte (maximal 10.000 Euro) und mehrjährige Kooperationsprojekte (durchschnittlich 30-50.000 Euro). Zudem unterstützt es Auslandsstipendien von nordrhein-westfälischen Künstlerinnen und Künstlern. Sie erhalten ein Stipendium für mehrmonatige Auslandsaufenthalte bis maximal sechs Monate. Pro Jahr können so auf Einladung von US-amerikanischen Kultureinrichtungen drei bis vier Künstler u.a. nach New York reisen.
 
Darüber hinaus gibt es vielfältige Kontakte der nordrhein-westfälischen Kulturszene in die USA. Diese werden bilateral zwischen Kultureinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen und US-Kultureinrichtungen verabredet und selbst finanziert. So war die Ruhrtriennale bereits zweimal mit großen Produktionen in der Armory Hall in New York vertreten.

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