Klimaschutzwettbewerb EnergieSystemWandel.NRW
21. Juni 2019

Klimaschutzwettbewerb EnergieSystemWandel.NRW – Land und EU fördern Klimaschutzprojekte mit rund 25 Millionen Euro

Pinkwart: Nordrhein-Westfalen leistet einen wichtigen Beitrag zur Transformation des Energiesystems

Die Nutzung von Blockchain zum intelligenten Energieverbrauch, die Erforschung neuer Technologien zur Stromerzeugung oder der Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für E-Mobilität: der Klimaschutzwettbewerb EnergieSystemWandel.NRW fördert zahlreiche innovative Projekte, die den Klimaschutz voranbringen.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Die Nutzung von Blockchain zum intelligenten Energieverbrauch, die Erforschung neuer Technologien zur Stromerzeugung oder der Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für E-Mobilität: der Klimaschutzwettbewerb EnergieSystemWandel.NRW fördert zahlreiche innovative Projekte, die den Klimaschutz voranbringen.
 
In der zweiten Bewerbungsrunde des Wettbewerbs hat ein Gutachtergremium 18 Projekte zur Förderung empfohlen. Die geplante Gesamtfördersumme beträgt 24,7 Millionen Euro, davon sind rund neun Millionen Euro Landesmittel.
 
Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wirtschaft und Wissenschaftseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen leisten wichtige Beiträge zur erfolgreichen Umstellung des Energiesystems und stärken die Klimafreundlichkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Die Vielzahl der Wettbewerbsbeiträge zeigt einmal mehr die Innovationskraft des Landes und das erfolgreiche Zusammenwirken von Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen.“
 
Ziel des EFRE-Wettbewerbs EnergieSystemWandel.NRW ist es, praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu fördern, die einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die ausgewählten Projekte werden in den Förderschwerpunkten Ausbau und Steigerung der Nutzung Erneuerbarer Energien, Pilot- und Modellvorhaben zur Stabilisierung der Stromnetze sowie Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen umgesetzt. Der Wettbewerb richtet sich vorrangig an Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
 
Übersicht der ausgewählten Projekte:

Projektpartner Projekt
 
Förderschwerpunkt Ausbau und Steigerung der Nutzung Erneuerbarer Energien
 
HarbourDom GmbH, Dortmund
DMT GmbH & Co. KG, Essen
RWTH Aachen
KarboEx:
Karbonatexploration NRW - Erschließung einer Wärmequelle für den karbonfreien Wärmemarkt
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
Stausberg & Vosding GmbH, Aachen
Astor_ST:
Automatisierung Solar-Thermochemischer Kreisprozesse zur Reduzierung von Wasserstoffgestehungskosten auf einem Solar-Turm.
Bergische Universität Wuppertal
InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, Hürth
Universität Duisburg-Essen
FlexChemistry:
Wirtschaftlich optimierter Infrastrukturbetrieb unter Berücksichtigung von klimapolitischen Herausforderungen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
t+h ingema ingenieurgesellschaft mbh
GTT Technologies, Herzogenrath
SESAM:
Synergieeffekte in der solaren Produktion von Ammoniak und Düngemitteln
Kabel Premium Pulp & Paper GmbH, Hagen
Hochschule Bochum
Fraunhofer Umsicht e.V., Oberhausen
Geothermale Papiertrocknung:
Entwicklung einer Dampferzeugung zur Papiertrocknung auf Basis tiefengeothermaler Wärme in Hagen / NRW
 
Förderschwerpunkt Pilot- und Modellvorhaben zur Stabilisierung der Stromnetze
 
Zentrum für Brennstoffzellentechnik ZBT GmbH, Duisburg
RWTH Aachen
Infraserv GmbH & Co. Knappsack KG, Hürth
PtG-MSE:
Power to Gas-Modellvorhaben für sektorübergreifende Energiesysteme
FH Münster
Gas- und Wärmeinstitut Essen e.V.
B & R Energie GmbH, Hörstel
EnerRegio:
Modellhafte und netzstabilisierende Energiesysteme in ländlichen Regionen
Bergische Universität Wuppertal InFlex:
Integration gebäudetechnischer Flexibilitäten und kombinierter Fahrzeugladeinfrastruktur in ein dezentrales Verteilnetzautomatisierungssystem
Bergische Universität Wuppertal
BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH, Aachen
SektorPlan:
Sektorenübergreifende Planungs- und Betriebsgrundsätze für Energienetze
Neue Effizienz GmbH, Wuppertal
WSW Energie und Wasser AG, Wuppertal
Bergische Universität Wuppertal
AutoFlex:
Automatisierte und standardisierte Einbindung von Flexibiltitätsoptionen privater und gewerblicher Verbraucher
ct.e Controltechnology Engineering GmbH, Herne
AVU Netz GmbH, Gevelsberg
ef.Ruhr GmbH, Dortmund
TU Dortmund
Universelles Leistungsmanagement für Niederspannungsnetze:
Entwicklung und Realisierung eines universellen Leistungsmanagement- sowie Monitoringsystems zur Erhöhung der Transparenz und bedarfsgerechten Betriebsweise von Niederspannungsnetzen am Beispiel eines Pilot-Verteilnetzes
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
Universität Siegen
Rheinkalk, Wülfrath
WEP Wärme-, Energie- und Prozesstechnik GmbH, Hückelhoven
I-Tess-NRW:
Innovatives Thermochemisches Energiespeichergranulat aus NRW zur Stabilisierung der Stromnetze
FH Aachen
Prosolartec GmbH, Mechernich
DEM GmbH, Elsdorf
AXXTEQ Service GmbH, Würselen
JHG Beratung, Reichshof
Smarte Ladesäulen:
Netzdienliche Ladesäuleneinbindung in Verteilnetze und offener Wettbewerb mehrerer Energieanbieter an smarten Ladesäulen, um Flexibilität bei Ladevorgängen effektiv anzureizen und damit das Verteilnetz zu entlasten
Groschopp AG, Viersen
MOVE Services GmbH, Feldkirchen-Westerham
OWI gGmbH, Herzogenrath
Heat-Power-Converter HPC:
Entwicklung eines system-integrierten Heat-Power-Converters (HPC) zur Steigerung des Gesamtwirkungsgrades von MOVE-Power Kraft-Wärmekopplungs-Anlagen
FH Aachen
PlanET Biogastechnik GmbH, Vreden
SmartBioFlex:
Mäanderförmiger Röhrenreaktor zur biologischen Methanisierung als chemischer Speicher zur Bereitstellung von Flexibilisierungsoptionen in Stromnetzen
RheinEnergie AG, Köln
Technische Hochschule Köln
gridX GmbH, Aachen
Hochschule Fresenius gGmbH
ubirch GmbH, Köln
BCµGrid:
Blockchain Microgrid Lab NRW
Förderschwerpunkt Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen
Fraunhofer Umsicht, Oberhausen
Turbonik GmbH, Dortmund
Dampfturbolader:
Effizienzsteigerung in Industrieunternehmen durch Kopplung von Dampf- und Druckluftnetzen
FH Bielefeld
Westaflexwerk GmbH, Gütersloh
Archimedes Technik GmbH, Herford
Power to load:
Intelligente Automatik zur Erweiterung von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge und Reduzierung von CO2 durch Lastverschiebung und Erhöhung des regenerativen Anteils des Ladestroms bei elektrifizierten Dienstwagen

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