Internationale Organisationen diskutieren in Bonn über den Klimawandel

4. Juli 2014

Internationale Organisationen diskutieren in Bonn über den Klimawandel

Rund 150 Gäste von UNO, internationalen Organisationen und international tätigen Nichtregierungsorganisationen haben auf Einladung der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren, und des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch im Alten Rathaus Bonn über den Klimawandel diskutiert.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Rund 150 Gäste von UNO, internationalen Organisationen und international tätigen Nichtregierungsorganisationen haben auf Einladung der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren, und des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch im Alten Rathaus Bonn über den Klimawandel diskutiert. 

Ministerin Angelica Schwall-Düren: „In Bonn haben wir die einzigartige Chance, die vielen hier ansässigen Expertinnen und Experten auf kurzen Wegen zu vernetzen. Denn davon profitieren nicht nur die einzelnen Organisationen sondern wir alle, wenn es darum geht, in der Klimadebatte der Verantwortung für unseren Planeten gerecht zu werden.“ Auch Staatssekretär Marc Jan Eumann, der die Gäste in Bonn in Vertretung der Ministerin begrüßte, betonte die Bedeutung des internationalen Standortes Bonn für die Klimadiskussion.

Oberbürgermeister Nimptsch: „Nachhaltigkeit bestimmt unsere Zukunft. Ohne Ausnahme. Und dabei ist Klimawandel die dringliche Herausforderung für alle. Es ist kein Wunder, dass dieses Thema am Sitz der Klimarahmenkonvention dominiert. Denn fast jede Organisation in Bonn befasst sich auf die eine oder andere Art mit den Folgen des Klimawandels.“

Auf dem Podium diskutierten Richard Kinley, stellvertretender Exekutivdirektor des Klimasekretariats, Nicole Wilke als Vertreterin des Bundesumweltministeriums und Leiterin der deutschen Verhandlungsdelegation und Christoph Bals, strategischer Direktor der Klimaschutzorganisation Germanwatch e.V., die Frage nach dem aussichtsreichsten Ansatz, um globale Absprachen zu erreichen und der drohenden Erwärmung Einhalt zu gebieten. Im Spannungsfeld zwischen Konsens in kleinen Schritten und der Dynamik durch Vorreiterallianzen sind gerade die internationalen Akteure der Zivilgesellschaft gefragt, ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihren Einfluss zugunsten ebenso verbindlicher wie wirkungsvoller Vereinbarungen in die Waagschale zu werfen, die ein weiteres Fortschreiten des Klimawandels zu bremsen vermögen. Und auch Städte, Länder und Regionen sind gefordert, sich hier einzubringen.

Wie sehr der Klimawandel alle Lebensbereiche beeinflusst, wurde auch an drei Thementischen klar, an denen Bonner Akteure ihre Arbeit zu Klima und Krisen (Internationales Konversionszentrum Bonn BICC), Klima und Geschlechter (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und Klimagerechtigkeit (Germanwatch) vorstellten. Bei einem gemeinsamen Rundgang informierten sich Staatssekretär Eumann und OB Nimptsch im Gespräch zu allen Themen.

In Bonn sind aktuell 18 Sekretariate der Vereinten Nationen mit rund 1.000 Beschäftigten ansässig. Die größte Bonner UNO-Einrichtung ist das Sekretariat der Klimarahmenkonvention. Als jüngster Neuzugang feiert der Weltbiodiversitätsrat IPBES am 8. Juli 2014 Eröffnung. Rund um die Vereinten Nationen sind neben Bundesbehörden und Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit auch Wissenschaftsinstitutionen, Unternehmen und rund 150 internationale und international tätige Nichtregierungsorganisationen tätig. Sie alle bilden das Bonner Schwerkraftfeld für Nachhaltigkeit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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