Gemeinsames Fastenbrechen mit Muslimen, Christen und Juden
22. Mai 2019

Gemeinsames Fastenbrechen mit Muslimen, Christen und Juden in der Staatskanzlei

Ministerpräsident Laschet: Nordrhein-Westfalen ist ein Land des guten Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen

Anlässlich des diesjährigen Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime, hat Ministerpräsident Armin Laschet zu einem gemeinsamen Iftar-Essen in die Staatskanzlei eingeladen.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Anlässlich des diesjährigen Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime, hat Ministerpräsident Armin Laschet zu einem gemeinsamen Iftar-Essen in die Staatskanzlei eingeladen. An dem traditionellen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang nahmen Vertreterinnen und Vertreter muslimischen Glaubens teil, die sich in Nordrhein-Westfalen besonders in der Gesellschaft engagieren, gemeinsam mit Repräsentanten der Kirchen und der jüdischen Gemeinden. Zu den Gästen gehörten ebenfalls Persönlichkeiten der Landespolitik und Mitglieder des konsularischen Korps in Nordrhein-Westfalen, vor allem aus Ländern mit einem hohen Anteil von Menschen muslimischen Glaubens.
 
Ministerpräsident Armin Laschet. „Das gemeinsame Fastenbrechen mit Muslimen, Christen und Juden ist ein Beispiel für einen gelungenen und lebendigen Dialog zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens. Solche Begegnungen schaffen den Nährboden friedlichen Miteinanders. Dieser Frieden entsteht nicht von selbst, sondern muss Tag für Tag gelebt, wenn nötig sogar verteidigt werden. Denn leider wird unsere offene und freiheitliche Gesellschaft von Populisten, Nationalisten und Extremisten jeder Art immer häufiger in Frage gestellt und bedroht. Religionshass und Fremdenhass haben bei uns keinen Platz.“
 
Der Ministerpräsident weiter: „Der Fastenmonat Ramadan ist eine Zeit der inneren Einkehr und des respektvollen Miteinanders. Mit meiner Einladung sende ich ein klares Signal aus: Die Musliminnen und Muslime, die hier in ihrer Vielfalt und mit ihren unterschiedlichen Biographien leben, sind fester Teil unserer Gesellschaft. Viele Menschen muslimischen Glaubens engagieren in der Jugend-, der Bildungs- und Sozialarbeit oder in der Förderung interkultureller Kompetenz. Mit ihrer Arbeit stärken sie den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und fördern die Integration unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ihnen sage ich von ganzem Herzen Danke für ihren Einsatz und wünsche allen einen gesegneten Ramadan.“
 
Zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Staatskanzlei hat Armin Laschet als erster nordrhein-westfälischer Ministerpräsident im letzten Jahr erstmals eingeladen. Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, diese Tradition zu pflegen und den interreligiösen Dialog weiter zu stärken.
 
Im Monat Ramadan fasten die Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. In dieser Zeit sind Einladungen zum abendlichen Fastenbrechen, dem Iftar-Essen, üblich. Dieses wird mit einem festlichen Mahl in der Gemeinschaft begangen. In diesem Jahr begann der Fastenmonat Ramadan für Musliminnen und Muslime am 5. Mai und endet am 4. Juni.
 

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