Netzwerke

Porträtfoto von Ministerin Barbara Steffens
3. Juni 2015

Netzwerk „Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW“

20 Jahre vorbildliches Engagement in der Selbsthilfe

Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe – dafür setzt sich das Netzwerk „Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW“ ein, das 1995 von Frauen mit Behinderung gegründet wurde.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe – dafür setzt sich das Netzwerk „Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW“ ein, das 1995 von Frauen mit Behinderung gegründet wurde. Nur ein Jahr später wurde das NetzwerkBüro als hauptamtliche Informations- und Koordinierungsstelle geöffnet und wird seit dem durchgehend vom Emanzipationsministerium gefördert. „Das Netzwerk ist heute in Nordrhein-Westfalen etabliert. Es war ein langer Weg, bis die Bedürfnisse und Bedarfe von Frauen mit Behinderung anerkannt wurden. Ohne das Netzwerk wäre das nicht möglich gewesen. Ich danke allen Akteurinnen für die wertvollen Beiträge zu einer inklusiven Gesellschaft“, erklärte Ministerin Barbara Steffens aus Anlass der heutigen Jubiläumsfeier.
 
Besonders gewürdigt wurde der Einsatz von Gertrud Servos, Sprecherin des Netzwerks, und Geschäftsführerin Petra Stahr, die zu den Gründerinnen zählen. „Sie haben sich überdurchschnittlich bürgerschaftlich engagiert, die üblichen Belastungen eines Frauenlebens ‚gewuppt‘ und dabei auch noch die zusätzlichen erheblichen Anstrengungen bewältigt, die eine Beeinträchtigung mit sich bringt. Diese Lebensleistungen sind etwas ganz Besonderes“, so die Ministerin.
 
Aktuell vertritt das Netzwerk unter anderem die Interessen von Frauen und Mädchen mit Behinderungen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Inklusionsrat des Landes. Beratend sind die Frauen besonders in den Themenfeldern Gewalt und Gewaltprävention, Gesundheit, Arbeit und Recht auf Partnerschaft/Familie tätig. Zukunftsorientiert bemüht sich das Netzwerk, Mädchen und junge Frauen für die Aufgaben in der Selbsthilfe zu gewinnen. Außerdem ist das selbstbestimmte Leben im Alter von Frauen mit Behinderungen ein Thema.

Hintergrund:

  1.  In NRW leben rund 2,5 Mio. Menschen mit Behinderung, das entspricht einem Anteil von 14 Prozent der Gesamtbevölkerung.
  2. Der Frauenanteil liegt bei über eine Millionen.
  3. Die Dunkelziffer an Frauen mit Behinderung ist wahrscheinlich erheblich, weil viele Frauen keinen Behindertenausweis haben beziehungsweise beantragen.
  4. Informationen zum Netzwerk unter www.netzwerk-nrw.de

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