Europa zieht bei der Verkehrssicherheit an einem Strang

16. April 2015

Europa zieht bei der Verkehrssicherheit an einem Strang

Innenminister Jäger: Weniger Geschwindigkeitsunfälle sind das Ziel der NRW-Strategie

Europa zieht bei der Verkehrssicherheit an einem Strang. Erstmals sind beim Blitz-Marathon heute 22 europäische Länder gemeinsam an den Start gegangen.

 
Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Europa zieht bei der Verkehrssicherheit an einem Strang. Erstmals sind beim Blitz-Marathon heute 22 europäische Länder gemeinsam an den Start gegangen. „Zu hohe Geschwindigkeit macht nicht an Ländergrenzen halt“, erklärte Innenminister Ralf Jäger. „Deshalb ist es gut, dass viele europäische Staaten bei dem Einsatz gegen Geschwindigkeitsunfälle mitmachen.“ Gemeinsam mit deutschen, niederländischen und belgischen Polizeibeamten sowie Ruth Purdie, der Generalsekretärin von TISPOL (Traffic Information System Police), informierte er heute an Kontrollstellen in Aachen und im belgischen Kelmis über die Gefahren von zu schnellem Fahren.
 
TISPOL ist ein Netzwerk für mehr Verkehrssicherheit, das aus Verkehrs-experten der Polizei aus 30 europäischen Staaten besteht. „Der Blitz-Marathon ist ein bewährtes und erfolgreiches Mittel, um die Einhaltung der  Geschwindigkeit zu gewährleisten. Damit können Verkehrstote und schwere Verletzungen im Straßenverkehr verhindert werden“, erklärte Ruth Purdie. „Deshalb unterstützen wir diesen Einsatz für mehr Verkehrssicherheit.“ In der Europäischen Union starben im vergangenen Jahr 25.700 Menschen bei Verkehrsunfällen. Ein großer Teil davon ging auf das Konto der Hauptunfallursache Geschwindigkeit.
 
Der Blitz-Marathon ist ein Baustein der langfristigen Strategie der NRW-Polizei gegen Geschwindigkeitsunfälle. Diese umfasst deutlich mehr tägliche Geschwindigkeitskontrollen und Transparenz. „Geschwindigkeitskontrollen sind notwendig, um Menschenleben zu schützen. Deshalb muss jeder, der zu schnell fährt damit rechnen, dass seine Geschwindigkeit überall und jederzeit kontrolliert wird“, betonte Ralf Jäger. Die Polizei hat im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Temposünder bei ihren Messungen festgestellt. Ralf Jäger: „Die Polizei geht konsequent gegen zu schnelles Fahren vor. Dabei ist für uns ist ganz klar: Es geht darum, die Köpfe der Menschen zu erreichen und nicht die Portemonnaies.“
 
Der Blitz-Marathon endet heute bereits um 24.00 Uhr. Wegen der zentralen Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes am 17. April 2015 in Köln wird der Einsatz um sechs Stunden verkürzt.
 

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