Landesregierung fördert elf innovative Konzepte in der Weiterbildung

Die Krise als Chance: Landesregierung fördert elf innovative Konzepte in der Weiterbildung

1. Februar 2021

Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser: In der Erwachsenenbildung entwickelt sich ein großes Potenzial für innovative Prozesse und neue Ideen

Auch in Zeiten der Corona-bedingten Schließungen und Einschränkungen haben Einrichtungen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung kreative Lösungen erarbeitet, um ihre Arbeit fortsetzen zu können.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Auch in Zeiten der Corona-bedingten Schließungen und Einschränkungen haben Einrichtungen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung kreative Lösungen erarbeitet, um ihre Arbeit fortsetzen zu können. Das daraus erwachsene Innovationspotenzial möchte die Landesregierung mit dem Förderprogramm „Die Krise als Chance – Innovationen in der Weiterbildung“ unterstützen. Eine Fachjury hat jetzt elf von insgesamt 43 eingegangenen Projektbewerbungen ausgewählt, die gefördert werden sollen. Ist das Antragsverfahren erfolgreich abgeschlossen, erhalten die Projekte eine individuelle Fördersumme von bis zu 15.000 Euro. Insgesamt werden rund 141.000 Euro für die Förderung vom Land bereitgestellt.
 
„Als Landesregierung wollen wir neue Konzepte und kreative Ideen in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung vorantreiben. Besonders in der Erwachsenenbildung bietet sich Potenzial für neue Lehrformate. Sei es der Einsatz einer Bildungsapp oder neu gedachte hybride Lehrformen – die ausgewählten Projekte sind ein schönes Beispiel dafür, dass Bildungsangebote innovativ, digital und für jeden erreichbar sein können. Neben diesem Förderprogramm wollen wir in Zukunft auch mit der Novellierung des Weiterbildungsgesetzes NRW für mehr Innovation in der Weiterbildung sorgen“, sagt Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft.
 
Der Förderaufruf „Innovationen in der Weiterbildung“ wurde Mitte Oktober 2020 erstmalig veröffentlicht. Die einzureichenden Projekte sollten möglichst über den Organisationsbereich einer Einrichtung oder einer Landesorganisation hinauswirken und damit in besonderer Weise dem Anspruch der trägerübergreifenden Zusammenarbeit gerecht werden. Die Vorhaben sollten darüber hinaus innovativ sein und der gemeinwohlorientierten Weiterbildung neue Impulse geben. Bewerben konnten sich Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen und nach dem Weiterbildungsgesetz (WbG NRW) anerkannte Einrichtungen in anderer Trägerschaft.
 
Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Die Bewerber haben zunächst mit einer Interessenbekundung (Stufe 1) ihr Vorhaben dargestellt. Eine Fachjury hat die Bewerbungen bewertet und die aus ihrer Sicht aussichtsreichsten Projekte ausgewählt. Nun werden die erfolgreichen Einrichtungen benachrichtigt und aufgerufen, bis Ende Februar einen formalen Förderantrag (Stufe 2) bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung zu stellen. Die Umsetzung der geförderten Projekte ist für den Zeitraum von April bis Ende Dezember 2021 geplant.
 
Weitere Informationen finden Sie hier: www.mkw.nrw
 
Ausgewählte Interessenbekundungen

  1. Akademie Klausenhof gGmbH: Kulturelle Veranstaltungen und politische Bildung als niedrigschwelliges Angebot der Weiterbildung
  2. aktuelles forum e.V.: Die DIGI-MACHER
  3. Bildungswerk Vielfalt/WMDO e.V.: reality check digital Entwickeln, Erproben und Etablieren digitaler und hybrider Bildungsangebote
  4. Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen: Entwicklung einer neuen und partizipativen Didaktik in der Weiterbildung mit digitalen Tools
  5. Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH Gesellschaftspolitische Akademie: andersZUSAMMEN
  6. Multikulturelles Forum e.V.: Frau* Sein
  7. Volkshochschule der Stadt Bielefeld: Virtuelle Spinnerei
  8. Volkshochschule Dülmen - Haltern am See – Havixbeck: Lockdown - log in; Videowerkstatt für Kursleiter*innen
  9. Volkshochschule Köln: Lesementor Köln - Digitale Lernwelten
  10. Volkshochschule Neuss: Wir ermöglichen Lernen - online und analog.
  11. Weiterbildungsinstitut Ruhr in der Trägerschaft des WIR e.V.: Digitale Werkzeuge in der Kreativtherapie-Fortbildung

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