Ministerin Schulze eröffnet Studienzentrum in Düsseldorf

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
4. Mai 2015

Deutschlands größte Gesundheitsstudie: Ministerin Schulze eröffnet Studienzentrum in Düsseldorf

Erforschung von Volkskrankheiten - 200.000 Menschen nehmen teil

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Düsseldorfer Studienzentrum der Nationalen Kohorte (NAKO) eröffnet. An der größten Gesundheitsstudie Deutschlands nehmen in den nächsten Jahren insgesamt 200.000 Menschen teil – jeder zwanzigste davon aus Düsseldorf. Mit der Studie wollen Bund und Länder große Volkskrankheiten wie Krebs, Demenz oder Diabetes erforschen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, Vorbeugung, Diagnostik und Therapie zu verbessern.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Düsseldorfer Studienzentrum der Nationalen Kohorte (NAKO) eröffnet. An der größten Gesundheitsstudie Deutschlands nehmen in den nächsten Jahren insgesamt 200.000 Menschen teil – jeder zwanzigste davon aus Düsseldorf. Mit der Studie wollen Bund und Länder große Volkskrankheiten wie Krebs, Demenz oder Diabetes erforschen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, Vorbeugung, Diagnostik und Therapie zu verbessern.

Bundesweit gibt es 18 NAKO-Studienzentren. An jedem Standort werden mindestens 10.000 Menschen medizinisch untersucht und zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. NRW ist mit Studienzentren in Essen, Münster und Düsseldorf an der Bevölkerungsstudie beteiligt – und damit das Bundesland mit den meisten NAKO-Standorten.

„Nordrhein-Westfalen ist in der Biomedizin sehr gut aufgestellt. Daher freue ich mich, dass wir mit drei modern ausgestatteten Studienzentren einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Studie leisten können", sagte Ministerin Schulze. „Ich möchte alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die einen Brief von der NAKO erhalten, ermuntern, an der Studie teilzunehmen."

Zwei Einrichtungen der Leibniz-Forschungsgemeinschaft bilden gemeinsam das Düsseldorfer Studienzentrum: Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) an der Heinrich-Heine Universität und das Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF). Per Zufallsstichprobe ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 69 Jahren werden bereits seit Juni zur Teilnahme an der Studie eingeladen. Im Studienzentrum erwartet sie ein breit angelegtes Untersuchungsprogramm, das Riechtests oder die Messung der Handgreifstärke ebenso umfasst wie EKG oder Blutdruckmessung. Das NAKO-Labor untersucht auch Blutwerte, beispielsweise Cholesterin und Nierenparameter.

„Die Nationale Kohorte wird uns neue Ansätze und Möglichkeiten zur Bekämpfung der großen Volkskrankheiten wie Diabetes liefern. So erhält jeder fünfte Teilnehmer einen oralen Glukosetoleranztest zum frühzeitigen Nachweis eines Diabetes. Wir sind stolz, dass Düsseldorf Teil dieser bundesweit größten und bisher einzigartigen Studie ist“, sagte Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Vorstand des DDZ.

„Der Erfolg der Studie steht und fällt mit dem Engagement der Bevölkerung. Jeder einzelne Teilnehmer trägt mit dazu bei, die Erforschung der Volkskrankheiten für eine bessere Gesundheitssituation in Deutschland voranzubringen. Bereits die Teilnehmer werden von den Forschungsergebnissen profitieren“, sagte
Prof. Dr. Jean Krutmann, Direktor des IUF.

Die Bevölkerungsstudie steht unter dem Motto "Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft". Sie wird vom Bundesforschungsministerium, 14 Bundesländern und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren finanziert. Das Fördervolumen beträgt allein für die ersten zehn Jahre rund
210 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.nationale-kohorte.de

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