50 Jahre deutsch-portugiesisches Anwerbeabkommen / Staatssekretär Klute: Aus Gastarbeitern wurden Freunde

21. März 2014

50 Jahre deutsch-portugiesisches Anwerbeabkommen

In dieser Woche jährt sich zum 50. Mal das Anwerbeabkommen, das die Bundesrepublik Deutschland im März 1964 mit Portugal geschlossen hat. „Ich möchte allen portugiesischen Zuwanderinnen und Zuwanderern sehr herzlich zu Ihrem Jubiläum gratulieren. Sie haben einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und Nordrhein-Westfalens geleistet. Ihre Kultur hat unsere Gesellschaft vielfältiger und liebenswerter gemacht. Dafür gebührt Ihnen und ihren Familien unser tief empfundener Dank“, sagte Staatssekretär Thorsten Klute am 21. März 2014.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

In dieser Woche jährt sich zum 50. Mal das Anwerbeabkommen, das die Bundesrepublik Deutschland im März 1964 mit Portugal geschlossen hat. „Ich möchte allen portugiesischen Zuwanderinnen und Zuwanderern sehr herzlich zu Ihrem Jubiläum gratulieren. Sie haben einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und Nordrhein-Westfalens geleistet. Ihre Kultur hat unsere Gesellschaft vielfältiger und liebenswerter gemacht. Dafür gebührt Ihnen und ihren Familien unser tief empfundener Dank“, sagte Staatssekretär Thorsten Klute am 21. März 2014.

„Für die Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Portugal ist dieser Jahrestag natürlich auch deshalb etwas Besonderes, weil es um die eigene persönliche und familiäre Geschichte geht. Viele haben Ihre Heimat schweren Herzens verlassen, um in der Fremde zu arbeiten und ihre Familien versorgen zu können“, so Klute. Zu einer Ikone der deutschen Einwanderungsgeschichte sei dabei das Foto des einmillionsten Gastarbeiters Armando Rodrigues de Sá aus dem kleinen nordportugiesischen Dorf Vale de Madeiros geworden, der am 10. September 1964 auf dem Bahnhof in Köln-Deutz eintraf und als Geschenk ein Zündapp-Moped erhielt.

„Wir dürfen die schweren ersten Jahre der Einwanderung nicht vergessen. Deutschland war nicht immer ein freundlicher Gastgeber. Aber heute können wir sagen: Deutschland hat seine Rolle als Einwanderungsgesellschaft angenommen und Deutsche und Portugiesen sind Freunde fürs Leben geworden“, sagte Staatssekretär Klute.

Bis zu 125.000 portugiesische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind seit 1964 nach Deutschland gekommen. Viele Einwanderer der ersten Generation kehrten wieder in ihre Heimat zurück. Durch die Wirtschaftskrise in Südeuropa und den Fachkräftemangel in Deutschland steigt die Zahl der Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Portugal in den letzten Jahren aber wieder an. Am 31. Dezember 2013 lebten 37.163 Portugiesen in Nordrhein-Westfalen, 2.500 mehr als 2010. Mit 3.500 Portugiesen liegt Köln an der Spitze der Städte vor Dortmund mit 1.900 und Münster mit 1.700.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon: 0211 855-3118.

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