25 Jahre Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt in Dortmund

28. Mai 2013

25 Jahre Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) in Dortmund

Landesarbeitsminister Guntram Schneider mahnt die Bedeutung gesunder Arbeitsverhältnisse für den Erhalt von Fachkräften an. „Ständige Erreichbarkeit über das Handy oder per E-Mail, aber auch unsichere Arbeitsverhältnisse sorgen bei vielen Arbeitnehmern zunehmend für Stress. Diese Entwicklung gefährdet die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Produktivität unserer Wirtschaft“, erklärte Schneider anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Dortmunder Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) im Dortmunder Rathaus. Gerade in einem globalisierten Markt sei eine Institution wie die Kooperationsstelle, die soziale Innovationen für die Rahmenbedingungen vor Ort entwickelt, unverzichtbar.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilen mit:

Landesarbeitsminister Guntram Schneider mahnt die Bedeutung gesunder Arbeitsverhältnisse für den Erhalt von Fachkräften an. „Ständige Erreichbarkeit über das Handy oder per E-Mail, aber auch unsichere Arbeitsverhältnisse sorgen bei vielen Arbeitnehmern zunehmend für Stress. Diese Entwicklung gefährdet die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Produktivität unserer Wirtschaft“, erklärte Schneider anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Dortmunder Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) am Dienstag im Dortmunder Rathaus. Gerade in einem globalisierten Markt sei eine Institution wie die Kooperationsstelle, die soziale Innovationen für die Rahmenbedingungen vor Ort entwickelt, unverzichtbar.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte mit Blick auf das Jubiläum: „Seit ihrer Gründung stellt die KOWA mit ihren Projekten den arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt. Sie fragt nach den Auswirkungen von gesellschaftlichen und unternehmerischen Entscheidungen auf die Arbeitswelt. Gute Arbeit war schon sehr früh ein Thema in Dortmund. KOWA hat immer wieder gezeigt, dass arbeitende Menschen kein Innovationshemmnis, sondern ein Fortschrittsmotor sind. Die Landesregierung gratuliert zum ersten Vierteljahrhundert KOWA und setzt in den kommenden 25 Jahren auf eine wichtige Stimme, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

1987 wurde die Kooperationsstelle als Brücke zwischen Hochschule und Gewerkschaften unter Mitwirkung von Guntram Schneider als damaligem DGB-Vorsitzenden in Dortmund gegründet. Inzwischen ist sie an der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund angesiedelt. Ziel war und ist es, wissenschaftliche Ideen in praktische Innovationen umzusetzen. „So etwas geht nicht aus einem Elfenbeinturm heraus“, sagte Arbeitsminister Schneider.

Fragen mit denen sich die KOWA beispielsweise beschäftigt, sind etwa: Welche konkreten Auswirkungen hat die Zunahme von Teilzeit-Beschäftigungsverhältnissen und Minijobs auf den Berufsverkehr? Müsste der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) entsprechend der Zunahme und ausgeweiteter Ladenöffnungszeiten weiter ausgebaut werden? Kann sich ein Minijobber eine Monatskarte für den ÖPNV leisten? Fragen aus der Arbeitswelt, abgeleitet aus der Praxis, für die die Kooperationsstelle Lösungsansätze formuliert. Im Blick hat die Kooperationsstelle dabei die regionale Beschäftigungsentwicklung und Arbeitsgestaltung in neuen Branchen vor Ort. Dortmund habe sich zum einen seit den 80er Jahren vom Stahl- zum Hochtechnologie- und Dienstleistungsstandort gewandelt. Zum anderen habe sich der Arbeitsmarkt insgesamt verändert. „Die Zahl prekärer Beschäftigungsverhältnisse wächst zunehmend. Hieraus ergibt sich fortwährend Forschungsbedarf für Institutionen wie die Kooperationsstelle“, betonte Schneider. Insofern gebe es für die KOWA auch nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit weiter viel zu tun.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.