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Der Brandanschlag war „eine der dunkelsten Stunden in der Geschichte Nordrhein-Westfalens“

Integrationsminister Rainer Schmeltzer hat im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 23. Jahrestag des Solinger Brandanschlages an ein friedfertiges Miteinander der Menschen und Kulturen in Nordrhein-Westfalen appelliert. „Unsere Antwort auf die Ereignisse von 1993 war: Wir brauchen mehr Integration, nicht mehr Abschottung“, sagte Schmeltzer. „Das gilt auch heute.“

  • Pressemitteilung
  • 14.01.2014

Die NRW-Landesregierung hat sich über den Stand der Umsetzung ihres Handlungskonzepts zur Unterstützung der von Zuwanderung aus Südosteuropa besonders betroffenen Kommunen informiert, das unter der gemeinsamen Federführung des Integrations- und des Innenministeriums erarbeitet worden ist. „Andere heizen die Stimmung mit Stammtischparolen auf – NRW handelt verantwortlich“, betonten die Minister Guntram Schneider und Ralf Jäger übereinstimmend. In NRW leben derzeit 30.419 Menschen bulgarischer und 47.355 Menschen rumänischer Staatsangehörigkeit. Darunter sind viele gut ausgebildete Fachkräfte, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, aber auch eine seit 2011 kontinuierlich ansteigende Zuwanderung von weniger Qualifizierten aus diesen Ländern. Minister Schneider: „Seit Anfang des Jahres genießen alle die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit und es ist unsere Aufgabe, sie in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft zu integrieren.“

Das Landeskabinett hat beschlossen, gemeinsam mit den Ländern Hamburg und Niedersachsen eine Bundesratsinitiative für einen Gesetzentwurf einzubringen

Nordrhein-Westfalen möchte faire Integrationschancen für Flüchtlinge, die sich in einer dem Grunde nach förderfähigen Ausbildung befinden, ermöglichen. Das Landeskabinett hat daher beschlossen, gemeinsam mit den Ländern Hamburg und Niedersachsen eine Bundesratsinitiative zur Überarbeitung von § 2 Abs. 1 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) zu initiieren.

149 Projekte für eine Förderung in den kommenden zwei Jahren ausgewählt / Schwerpunkte liegen unter anderem in der Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus

Die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Nordrhein-Westfalen, in denen sich sowohl Neuzugewanderte als auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die schon lange hier leben, zu einer Interessensvertretung zusammenschließen.

NRW fördert mit rund zwei Millionen Euro ein Qualifizierungs- und Ausbildungszentrum für geflüchtete und zugewanderte Menschen

Mit finanzieller Unterstützung des Landes entsteht in Bochum ein Qualifizierungs- und Ausbildungszentrum für bis zu 1.000 geflüchtete und zugewanderte Menschen. Das Pilotprojekt wird mit rund vier Millionen Euro jährlich von der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales gefördert. „In dem Pilotprojekt werden Sprachförderung, Qualifizierung und soziale Integration miteinander verzahnt. Das Projekt schafft neue berufliche Perspektiven und damit Zugang zum Arbeitsmarkt.

  • Kinder
  • Pressemitteilung
  • 27.10.2016
Sechs Modellkommunen starten mit Aktionen zur Förderung der Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund

Sechs Modellregionen in NRW machen sich im Rahmen der Landesinitiative „Lebendige Mehrsprachigkeit“ auf den Weg, die Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund besonders zu fördern: Die Städte Bonn, Dortmund, Gelsenkirchen und Krefeld sowie die Kreise Paderborn und Warendorf haben auf einer Tagung in Düsseldorf erste Ansätze dazu vorgestellt.

  • Pressemitteilung
  • 21.03.2014

Es ist landesweit einzigartig: Ein Bildungszentrum von und für Eltern und Lehrkräfte, gegründet von drei türkischen Vereinen, die sich für Bildung engagieren. Schulministerin Sylvia Löhrmann und Integrationsminister Guntram Schneider konnten sich bei der Eröffnungsfeier von dem vielversprechenden Konzept des Eltern-Lehrer-Bildungszentrums (ELBiZ) in Dortmund überzeugen. Schulministerin Löhrmann: „Das Eltern-Lehrer-Bildungszentrum wird von zwei wichtigen Akteuren getragen: Von den Eltern und von den Lehrkräften. Sie möchten in die Bildung ihrer Kinder und ihrer Schülerinnen und Schüler investieren. Diese Zusammenarbeit ist zukunftsweisend und führt die wichtige Arbeit, die bereits geleistet wird, unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Wir wissen, dass eine nachhaltige und wirksame Eltern- und Erziehungspartnerschaft den Bildungserfolg der Kinder fördern kann. Das ehrenamtliche Engagement der drei Vereine ist vorbildlich und für die Schülerinnen und Schüler und ihre Familien ein großer Gewinn. Das ELBiZ repräsentiert die gemeinsame Erziehungsverantwortung zum Wohl der Kinder und Jugendlichen.“