Staatssekretärin Milz: Engagementquote in Nordrhein-Westfalen weiterhin auf hohem Niveau/ Ehrenamtliche verdienen höchste Anerkennung

17. September 2021
Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am 17. September 2021 die Bibliothek Königswinter-Oberpleis besucht, die seit 25 Jahren ehrenamtlich betrieben wird.

Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger gewürdigt, die sich in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich engagieren.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger gewürdigt, die sich in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich engagieren. Anlässlich der diesjährigen bundesweiten „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ vom 10. bis 19. September 2021 sagte Milz: „Ehrenamtliche verdienen unsere höchste Anerkennung. Sie sorgen mit ihrer freiwilligen Arbeit für mehr Lebensqualität und für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die ehrenamtliche Hilfe im Rahmen der Bewältigung der Corona-Pandemie und aktuell in den durch die Flutkatastrophe betroffenen Gebieten macht das eindrucksvoll deutlich.“
 
Die Zahl der Menschen, die sich in Nordrhein-Westfalen in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, ist zwischen 2014 und 2019 stabil und gleichbleibend auf hohem Niveau. Das ist eines der Ergebnisse des Länderberichts zum bundesweiten Freiwilligensurvey 2019. Dieser wird im Oktober veröffentlicht. Danach haben sich 36,3 Prozent der Menschen über 14 Jahren in Nordrhein-Westfalen in 2019 freiwillig engagiert. Im Jahr 2014 waren es 36 Prozent.
 
Dazu sagte Staatssekretärin Milz: „Wir wollen, dass sich noch mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich engagieren. Mit der durch die Landesregierung am 2. Februar dieses Jahres beschlossenen Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen haben wir eine Grundlage geschaffen, damit das Engagement der vielen Millionen Engagierten noch besser anerkannt, wertgeschätzt und zusätzlich gestärkt wird. Gemeinsam mit dem engagierten und konstruktiven Mitwirken vieler Akteure der Zivilgesellschaft ist es uns gelungen, passgenaue und zielgerichtete Instrumente zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements entwickeln zu können.“
 
Die Landesregierung habe mit der Umsetzung der Engagementstrategie bereits begonnen und setze nun alles daran, dass die Engagierten und das entsprechende Umfeld in Nordrhein-Westfalen künftig beste Rahmenbedingungen für ihre Arbeit vorfinden. Dafür stelle sie zusätzliche finanzielle Mittel von 24 Millionen Euro bereit, erklärte Milz.
 
Hintergründe:
Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben und seit 1999 alle fünf Jahre zur Verfügung gestellt. Die Befragung von 2019 erfolgte in 30-minütigen Telefoninterviews. Wie bereits nach den früheren Freiwilligensurveys, wird Nordrhein-Westfalen eine Sonderauswertung für die Landesdaten durchführen lassen. Dieser ausführliche Länderbericht soll im Oktober vorliegen.

Hinweis zur Methodik:
Im Freiwilligensurvey 2019 ist erstmals durchgängig eine Gewichtung der Daten nach „Schulbildung der Befragten“ erfolgt. Diese methodische Verbesserung gleicht eine Verzerrung der Befragungsdaten aus, da an Telefonbefragungen Personen mit hoher Schulbildung anteilig häufiger teilnehmen als ihrem Anteil an der Wohnbevölkerung entspricht. Dadurch lag in den bisherigen Studien – bei denen diese Gewichtung nach Bildung nicht vorgenommen wurde - der Anteil der Engagierten höher. Diesem Effekt hat das beauftragte Forschungsinstitut nun mit dieser korrigierenden Gewichtung entgegengewirkt, um ein realistischeres Abbild des Engagements zu erhalten. Für Nordrhein-Westfalen ergibt sich aufgrund der neuen Gewichtung für die Daten folgende Veränderung: Laut Freiwilligensurvey 2014 wies Nordrhein-Westfalen bisher eine Engagementquote von 41 Prozent aus, mit Gewichtung nach „Schulbildung der Befragten“ würde diese bei 36 Prozent liegen. Für den aktuellen Freiwilligensurvey 2019 würde die Engagementquote ohne Gewichtung bei 40,5 Prozent liegen, mit Gewichtung nach „Schulbildung der Befragten“ liegt diese bei 36,3 Prozent.
 
„Woche des bürgerschaftlichen Engagements“:
Die diesjährige „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ findet vom 10. bis 19. September statt. Bundesweit gibt es mehr als 7.200 Aktionen, viele davon auch in Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen finden Sie hier.
 
Informationen über die Aktivitäten der Landesregierung im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements finden Sie hier.
 
 
 

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